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Hälfte der Entscheider hält Facebook für nicht so wichtig

Verschließen viele Entscheider ihre Augen vor Social Media?
Bild: Haufe Online Redaktion

Laut Expertenbarometer von UGW hält rund die Hälfte der Entscheider aus Marketing und Vertrieb Facebook für weniger wichtig bzw. unwichtig. Nicht einmal jeder Fünfte der 3.700 Befragten findet, ein Facebook-Auftritt sei sehr wichtig.

Gefragt nach der eigenen Facebook-Nutzung, gaben rund 60 Prozent der Befragten an, den Service privat und/oder beruflich zu nutzen. Ausschließlich privat bzw. ausschließlich beruflich nutzt jeweils nur jeder Fünfte das Netzwerk. Jeder Dritte allerdings ignoriert Facebook, Twitter & Co. komplett. "Zu beobachten ist eine intensive Verschmelzung zwischen privatem und beruflichem Nutzerprofil der Entscheider", so Sabine Dingeldein, Social-Media-Expertin bei UGW. Lediglich ein Fünftel der Entscheider gab an, mehrere Accounts zu führen, um klar zwischen privatem und beruflichem Profil trennen zu können.

Auch die Art der Nutzung differenziert stark, so die Studie. Neben der Kommunikation mit Freunden und der Familie (36 Prozent), spielt Facebook im beruflichen Umfeld vor allem zur Unterstützung des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Marke sowie als Monitoring-Tool eine bedeutende Rolle. Die Befragten nutzen das Netzwerk, um sich über andere Marken und Unternehmen, öffentliche Personen sowie Vereine zu informieren und Wettbewerber zu beobachten (44 Prozent). Als businessrelevante Kontaktplattform zur Vernetzung mit Arbeitskollegen und Geschäftskontakten findet Facebook allerdings nur bei knapp 13 Prozent der Befragten Verwendung.

Ihre beruflichen Kontakte pflegen drei Viertel in den klassischen B2B-Netzwerken: Jeder Zweite besitzt einen Account bei Xing, jeder Fünfte bei Linkedin.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Marketing

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