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Das müssen Online-Händler bei Shopping Campaigns jetzt beachten

Mit der Umstellung der Shopping Campaigns kommt auf die Händler Arbeit zu.
Bild: Alexander Klaus/pixelio.de

Nachdem Google im Februar mit den Shopping Campaigns das Handling produktbezogener Kampagnen vereinfacht hat, folgt ab dem 2. September die automatische Umstellung aller PLA-Kampagnen. E-Professional hat in einer Checkliste zusammengefasst, was Online-Shops jetzt tun müssen.

Nach der klassischen Suche ist Google Shopping einer der wichtigsten Traffic- und Umsatzkanäle für Online-Shops. Die meisten Retailer generieren etwa ein Drittel ihres Search-Umsatzes auf diese Weise. Um alle Potenziale auszuschöpfen, muss der Online-Shop detaillierte und gut strukturierte Produktdaten an Google übermitteln. Nachdem die Suchmaschine im Februar bereits das Handling der produktbezogenen Suchmaschinenwerbung vereinfacht hat, werden ab dem 2. September die Funktionalitäten der PLA-Kampagnen (Product Listing Ads) eingeschränkt und in einer weiteren Phase alle Kampagnen mit Produktinformationen in Google Shopping Campaigns migriert.

Damit künftig keine Umsatzpotenziale verschenkt werden, sollten E-Commerce-Händler aktiv werden. Was zu tun, ist hat die Performance-Marketing-Agentur E-Professional eine Checkliste zusammengestellt. Denn wer bei der Übernahme der Einstellungen nicht auch selbst im Merchant Center und im Adwords-Konto Hand anlegt, riskiert Fehler bei der Migration.

  1. Datenfeed-Anpassung. Falls Sie nicht schon die Custom-Label-Spalten nutzen, sollten Sie dies unbedingt ändern, damit Ihr Produktportfolio in den Shopping Campaigns optimal abgebildet wird. Mithilfe dieser Spalten können die Produktgruppen feingliedriger unterteilt werden als bisher.
  2. Kampagnen-Einstellungen. Beim Aufsetzen einer Shopping-Kampagne wird dessen Priorität automatisch auf „niedrig“ gesetzt. Stellen Sie sie auf „hoch“ ein, damit nicht versehentlich weniger wichtige Kampagnen ausgespielt werden.
  3. Inventarfilter. Überprüfen Sie über den Inventarfilter, ob Sie auch wirklich alle Produkte in Ihrer Kampagne ausspielen. Sollten Sie bestimmte Produkte nicht ausspielen wollen, empfiehlt es sich, dies über Produktgruppen abzubilden. Dann können Sie auch für diese Artikel die von Google bereitgestellten Infos nutzen und weitere Erkenntnisse daraus ableiten.
  4. Adgroup-Struktur. Erstellen Sie mehrere Adgroups. Bei Einführung der Shopping Campaigns konnte nur eine einzige erstellt werden, in der dann alle Produktgruppen enthalten waren. Haben Sie weiterhin nur eine Adgroup, wird für alle Produkte derselbe Anzeigentext hinterlegt. Mit der Umstellung ist es möglich, mehrere Adgroups zu erstellen, sodass Sie nun verschiedene Anzeigengruppen für verschiedene Produktsegmente anlegen können. Nur so können Sie einen jeweils passenden Werbetext erstellen und ausschließende Keywords differenzierter einbuchen.

Benjamin Prause, COO und CSO von E-Professional geht davon aus, dass weitere Updates folgen werden. Weil Google den Shopping-Kanal pushe, sollten Online-Händler die Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Denn je feiner der Produktdaten-Feed aufgesetzt ist, desto besser sind letztlich die Ergebnisse. 

Schlagworte zum Thema:  SEO, Online-Marketing, E-Commerce, Versandhandel, Handel

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