31.01.2013 | Google

Product Listing Ads kommen bei Händlern und Verbrauchern an

Im Februar können Händler in Deutschland und in der Schweiz mit PLA loslegen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Februar beginnt in Deutschland und in der Schweiz die Umstellung der Produktsuche „Google Shopping“ auf das kostenpflichtige Modell der sogenannten Product Listing Ads (PLA). Laut einer Untersuchung von Marin Software finden die PLA in den USA schon großen Anklang.

Die Umstellung auf Product Listing Ads war in den USA bereits im Oktober 2012 erfolgt. Internethändler und Konsumenten sind bislang zufrieden. So stieg der prozentuale Anteil der Klicks auf PLA am Gesamtvolumen von Google-Suchanzeigen auf Anzeigen von Januar auf Dezember 2012 um 210 Prozent. Und auch die Impressions stiegen an. Im letzten Quartal – getrieben durch das Feiertagsgeschäft – legte der Anteil der PLA an den gesamten Google-Suchanzeigen-Impressions gar um 60 Prozent zu. Gleichzeitig erzielten sie höhere Klickraten, kosteten aber weniger als die herkömmlichen Textanzeigen. Zugleich fielen für Klicks auf die PLA auch niedrigere Gesamtkosten an. Werbetreibende steigerten im vergangenen Quartal den Anteil der PLA-Ausgaben am Gesamtbudget für Suchmaschinenanzeigen um 600 Prozent.

Die Bedenken, die Händler würden die Umstellung nicht akzeptieren, waren demnach unbegründet. Für Marin Software erklärt sich dieser Erfolg nicht allein durch höhere CTR und niedrigere Costs per Click, sondern auch dadurch, dass die PLA besser steuerbar sind als die herkömmliche, kostenlose Produktsuche. Das Softwareunternehmen hat daher seine Online-Marketing-Management-Plattform um PLA-Funktionen erweitert. Händler können somit Produktanzeigen-Kampagnen aufsetzen und anpassen, die Gebote performancebasiert optimieren und aussagekräftige Reports über die Performance der Ads erzeugen.

Mehr zum Thema Google Produktsuche lesen Sie in der Februarausgabe von acquisa.

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenmarketing, Online-Marketing

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