19.11.2013 | Top-Thema Google-Hummingbird: Die stille Revolution?

Was verändert sich in der Suchmaschinenoptimierung?

Kapitel
Bei der Suchmaschinenoptimierung ändert sich zunächst einmal nichts.
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei der Suchmaschinenoptimierung ändert sich zunächst einmal – nichts. Auch wenn diese Aussage so manche SEOs verwundern und Betreiber von Webseiten beruhigen dürfte, ist das aus meiner Sicht korrekt.

Der Grund dafür lautet: Eigene Tests haben gezeigt, dass Hummingbird bislang nur die Art und Weise beeinflusst, wie Suchanfragen der User interpretiert werden, also semantische Suchanfragen besser als bisher analysiert und sie zu verstehen versucht, um dann die dazu passende statische Suchanfrage im gewohnten Telegrammstil durchzureichen. Hummingbird wirkt sich hingegen noch nicht auf die Art und Weise aus, mit der Google Webseiten analysiert und bewertet.

Doch Google wird an dem Punkt nicht stehen bleiben und diesem ersten Schritt sehr zügig immer intelligentere Weiterentwicklungen folgen lassen. Damit ist binnen sechs bis 24 Monaten zu rechnen, so dass es sehr ratsam ist, sich bereits jetzt auf die nahe Zukunft einzustellen. Denn in dieser relativ kurzen Zeit wird sich der Google-Suchalgorithmus immer mehr und schließlich gänzlich von Webseitenanalysen auf Basis statischer Suchbegriffauswertungen verabschieden, semantische Suchanfragen auch nicht mehr interpretieren und in statische umwandeln müssen, sondern Webseiten direkt und nur noch semantisch indexieren, also gleich – im Kern – nur noch semantisch analysieren, bewerten und zuordnen. Suchanfragen wie auch Suchmaschinenoptimierung auf Basis von statischen Suchbegriffen werden dann Vergangenheit sein und für unsere Enkel im digitalen Museum landen.

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Google, Suchalgorithmus, SEO, Suchanfragen

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