19.11.2013 | Top-Thema Google-Hummingbird: Die stille Revolution?

On-Site braucht exzellenten Content

Kapitel
Webseiten brauchen vor allem sehr guten, relevanten Content.
Bild: Haufe Online Redaktion

On-Site, also auf der Webseite selbst, braucht man dann, wie heute auch schon, zu allererst einmal sehr gute Inhalte. "Content is King!", wer kennt diese Weisheit nicht

Aber dieser Content muss verfeinert werden. Anstatt der heute üblichen Analyse geeigneter Suchbegriffe oder Suchbegriff-Kombinationen, wird man dann nach semantisch geprägten Suchmustern analysieren und versuchen, die damit gefundenen „gut verkaufenden“ Suchmuster, also jene mit hohem Traffic und hoher Transaktionsbereitschaft , im Content so abzubilden, dass der Google-Roboter die Suchmuster dem Webcontent als "semantically matching search-scheme" (semantisch passendes Suchmuster) zuordnet.

Content braucht thematische Relevanz

Wie macht man das? Nun, Tools wie der Google Keyword-Planner werden sich weiterentwickeln und künftig Suchmuster statt Suchbegriffe auswerten, um die Arbeit der SEOs zu unterstützen. Aber das wird, wie heute schon, nur ein Hilfsmittel sein. Entscheidender wird es sein, im Content eine thematische Relevanz zu entwickeln, also den Content für die User generell interessant machen. Inhalte müssen mehr denn je Fragen beantworten, die Besucher zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen haben bzw. haben könnten. Das wiederum bedeutet, dass der Suchmaschinenoptimierer der Zukunft endgültig – und endlich - kein reiner Tastaturtreiber mehr sein kann.

SEO-Manager mit Marketing- und Vertriebs-Know-how

Der IT-Nerd wird durch SEOs mit ausgeprägtem Marketing- und Vertriebs-Know-how ersetzt, da nur ein SEO mit diesen Qualitäten qualifiziert erkennen kann, wer überhaupt die Zielkunden sind (Schritt 1), welchen echten Nutzen man diesen Zielkunden bieten kann (Schritt 2) und wie man die Summe dieser Erkenntnisse in einen für Menschen und Google-Algorithmen gleichermaßen lesbaren Content umwandelt, der semantische und zugleich transaktions-orientierte Themencluster (semantische Wortbeziehungen) ganzheitlich abbildet (Schritt 3). Die Nutzung von Synonymen, Akronymen oder unterschiedlichen Schreibweisen im Rahmen solchermaßen identifizierter Themencluster wird dabei nur das kleine Einmaleins des SEO der Zukunft sein.

Weiter an Gewicht zunehmen werden lange Besuchszeiten, geringe Abbruchraten, Content-Empfehlungen durch Social Signals wie Google+, Twitter, Facebook (eingeschränkt), Tumblr, Pinterest et cetera. Sowie die Nutzung strukturierter Markups, mittels derer man dem Google-Algorithmus hilft, die Semantik von Daten besser zu verstehen, aber ihn damit zugleich auch gezielt auf die Themencluster aufmerksam machen kann, die man in den Vordergrund stellen will. Der Content muss im Web messbar Interesse wecken und auf der eigenen Webseite ebenso messbarer Klebstoff für die Besucher sein. Die Bedeutung qualifizierter Fachbeiträge, selten zu findender Checklisten, Analysen, Muster et cetera wird dabei ebenso an Bedeutung gewinnen wie themenrelevante Videos und Bilder.

Schlagworte zum Thema:  Content, SEO, Suchbegriffe, Inhalt, On-Site-Management, Website, Suchmaschinenoptimierung, Google

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