14.04.2016 | Hangout

Fünf zentrale Web-Controlling-KPIs für KMU

Webanalyse: Auf was kommt es an?
Bild: YouTube

Das Thema Webanalyse wird oft unter den Tisch gekehrt. Zu Unrecht, denn ohne Erfolgskontrolle können Probleme weder erkannt noch ausgemerzt werden. Aber auf welche Kennzahlen lohnt es sich zu achten?

 

Besucher

Natürlich ist es interessant, wie viele Nutzer sich auf Ihrer Website tummeln. Allerdings sagt diese Zahl alleine recht wenig aus. Denn: Mehr Nutzer sind nicht zwangsläufig besser. Entscheidend ist, wie viele Besucher auch tatsächlich die gebotene Dienstleistung in Anspruch nehmen oder das angepriesene Produkt kaufen. Trotzdem ist die Besucherzahl ein wichtiger Indikator, wie präsent Ihre Seite in einem Themenbereich ist. Falls Sie diese Kennzahl in Google Analytics suchen: Hier heißt sie Nutzer.

Verweildauer

Die Verweildauer zeigt an, wie lange sich Besucher auf Ihrer Website aufhalten. Das ist insofern interessant, als dass dieser Wert ein Hinweis darauf ist, ob Besucher mit den Inhalten zufrieden ist oder nicht. Eine kurze Verweildauer spricht eindeutig für letzteres. Sie können die Verweildauer auch nach Besuchern ordnen, die zehn oder weniger Sekunden verweilt haben. Ist diese Zahl besonders hoch, ist Ihre Website wohl nicht das, was der Besucher erwartet hat.

Absprungrate

Die Absprungrate (Bounce-Rate) ist eine entscheidende Kennzahl. Auch für SEO (SEO-Website-Check: Diese Fragen müssen beantwortet werden). Was sie bedeutet? Die Absprungrate gibt in Prozent an, wie viele Besucher Ihre Seite nach nur einem Seitenaufruf wieder verlassen. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Entweder der Besucher weiß nicht, wo weitere interessante Inhalte lauern (dann ist es ein Problem der Usability oder der Verlinkung) oder er war nicht zufrieden mit dem gebotenen Inhalt (dann ist es ein Content-Problem). Was auch der Grund war: Eine hohe Bounce-Rate wirkt sich nicht nur negativ für Ihr Geschäft aus, es kann auch negative Folgen für den Suchkanal haben, weil Google die Bounce-Rate als Rankingfaktor für Inhalte in der Suchmaschine betrachtet. Aber Vorsicht: Eine gewisse Zahl an Absprüngen ist normal. Erst wenn die Quote bei 70, 80 oder gar 90 Prozent liegt, müssen Sie sich Sorgen machen.

Kanalabhängige Zugriffe

Woher kommen die Besucher Ihrer Website? Eine kanalabhängige Aufspaltung macht in der Web-Analyse immer Sinn. Schließlich wollen Sie prüfen, ob beispielsweise Ihre SEO-Bemühungen Früchte tragen. Auch interessant ist, wie sich die Besucher der einzelnen Kanäle unterschieden. Daraus ergeben sich oft interessante Erkentnisse.

Wiederkehrende Besucher

Treue Kunden sind gute Kunden. Bei einer Website verhält es sich genau so. Kommen Besucher wieder auf Ihre Website, haben sie wohl etwas gefunden, was sie zum Wiederkommen animiert hat. Eine hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern ist deswegen ein Qualitätsmerkmal. Diese Zahl ist nicht immer hundert Prozent akkurat, da Besucher auch Ihre Cookies löschen können und so fälschlicherweise als neue Besucher gelten. Allerdings ist das die Ausnahme.

 

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Schlagworte zum Thema:  Analyse, Controlling, Google

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