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Fünf Tipps für eine kollaborative Unternehmenskultur

Workload: Die Intensität der Zusammenarbeit wächst.
Bild: Haufe Online Redaktion

Agil und innovativ handeln zu können, setzt effektive Zusammenarbeit im Unternehmen voraus. Nur neue technische Tools einführen, bedeutet noch lange keine erfolgreiche digitale Transformation. Im Sinne einer kollaborativen Unternehmenskultur schlagen PAC und Damovo vor, einen Kulturwandel anzustreben. Dafür haben sie fünf Handlungsfelder identifiziert, die wir für Sie zusammengefasst haben.

#1 Prioritäten richtig setzen

Der Punkt "Umfassende Verbesserungsmaßnahmen" scheint auf der Agenda des Top-Managements zu fehlen. Denn 56 Prozent der Manager sind aufgrund der knappen Budgets die Hände gebunden. Sie können keine Verbesserungsmaßnahmen anstoßen. Zusätzlich klagt jede dritte Führungskraft über die mangelhafte Unterstützung des Top-Managements.

#2 Übergreifende Strategie entwickeln

Noch 43 Prozent der technischen Investitionen zur Verbesserung der Zusammenarbeit werden ad hoc nach aktuellem Bedarf entschieden. In diesem Zusammenhang fehlt Mitarbeitern oft die Integration der Anwendung (38 Prozent). Die eingeschränkte mobile Nutzung kritisieren 42 Prozent.

#3 Kollaborative Anwendungen erfordern neue Arbeitsstile

Die Intensität der Zusammenarbeit wächst, die Belastung der Mitarbeiter auch. Eine Lösung wäre: Räume, die ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen, bieten die für die Gesundheit unerlässlichen Ruhephasen. Seine Arbeit anders zu organisieren, bedeutet einen neuen Arbeitsstil zu zulassen.

#4 Anreize schaffen

Key-Performance-Indicator-Systeme sind bekannte Messgrößen für die Performance von Geschäftsbereichen und Mitarbeitern. In diesem Zusammenhang mangelt es 40 Prozent der Befragten an Anreizsystemen, die zur Nutzung der Technologien beitragen könnten.

#5 Top-Management lebt vor und gestaltet mit

Die Änderung der Arbeitsgewohnheiten aller Beteiligten ist Chef-Sache. Nur unter Anleitung und aktivem Vorleben des Top-Managements werden die Mitarbeiter einen kollaborativen Arbeitsstil adaptieren. Dazu gehört auch, nach Feierabend aktiv abzuschalten.

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