21.06.2013 | Forrester

Viele Firmen betreiben Social Media Advertising nach alten Mustern

Auch im Social Media Marketing dreht sich viel um die Demographie.
Bild: PhotoAlto

Eine Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Kenshoo Social hat sich mit organischem Social Media Marketing und Social Media Advertising beschäftigt. Eine zentrale Erkenntnis daraus: Beim Targeting greifen die meisten amerikanischen Marketer auf klassische Parameter zurück.

In der Gunst der Marketingverantwortlichen stehen in Sachen Ad Targeting demographische Faktoren an erster Stelle (50 Prozent). 43 Prozent lassen geographische Parameter mit einfließen, an den Interessen der User orientieren sich 41 Prozent. 38 Prozent zielen auf ihre Fans ab, 37 Prozent auf das Verhalten der User. Allerdings spielt nur für gut ein Drittel der Befragten Targeting überhaupt eine Rolle. Weitere beliebte Praktiken im Social Media Advertising: 60 Prozent der Social Media Advertiser setzen auf Ad Rotation und immerhin 35 Prozent auf A/B-Testing.

Doch wie verbreitet ist Social Media Advertising überhaupt? 56 Prozent schalten Anzeigen in sozialen Netzwerken im engeren Sinne und gut 50 Prozent zahlen für die Promotion ihres Contents dort. Organisches Social Media Marketing ist deutlich beliebter: 87 Prozent der Befragten sind in sozialen Netzwerken wie Facebook vertreten (73 Prozent betreiben dort Markensites), in Microblogging-Diensten 67 Prozent. Business-Netzwerke nutzen gut die Hälfte. Leider nicht weiter vertieft wird in der Studie die Erkenntnis, dass ein Drittel der Firmen mit den Ergebnissen ihres Tuns in den Social Media nicht zufrieden sind.

Befragt wurden über 100 Unternehmen, die mehr als 100.000 Dollar pro Jahr für Anzeigen in den Social Media ausgeben. Die Studie gibt es hier.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing

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