21.11.2012 | Finanzbranche

Längst nicht alle bewegen sich in Social Media

Die Finanzbranche sollte aufholen - zumindest was die Social-Media-Nutzung angeht.
Bild: Haufe Online Redaktion

Social Media ist nicht für alle Berufsgruppen der Finanzbranche ein relevantes Kommunikationsmedium. Während 70 Prozent der Angestellten von Unternehmen und Stiftungen über soziale Medien kommunizieren, sind es unter den unabhängigen Vermittlern und Finanzberatern gerade einmal 36 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt die elfte Hbs Medien- und Markenstudie, für die mehr als 900 Finanzdienstleister und institutionelle Investoren befragt wurden. Demnach nutzt lediglich die Hälfte Blogs, Foren, RSS und Networks in der beruflichen Kommunikation. Auch Xing oder Linkedin wird nur von 41 Prozent der freien Finanzvermittler als relevant eingestuft.

Gänzlich abgelehnt werden Online-Medien allerdings nicht. Nach den Nutzungspräferenzen von Print und Online befragt, tendieren viele zu einer Nutzung letzterer. Zwar generieren Finanzdienstleiter und institutionelle Investoren ihre Informationen noch etwa zur Hälfte aus den Printausgaben, jedoch steigt die Nutzung von Online-Portalen weiter an. Zurzeit liegt die Quote bei etwa 35 Prozent. Dieser Trend verstärkt sich vor allem im Bereich der Tageszeitungen: 50 Prozent der Befragten lesen beide Ausgaben, 20 Prozent informieren sich ausschließlich online.

Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, Social Media, Online-Marketing

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