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| IT-Studie

Fachkräftemangel behindert Digitalisierung

Qualifizierte Mitarbeiter sind im digitalen Wandel sehr gesucht.
Bild: Benjamin Thorn ⁄

Capgemini hat seine neue "IT-Trends-Studie" vorgelegt. Ein Ergebnis: Die Digitalisierung bereitet immer mehr CIOs Probleme. Gaben dies im vergangenen Jahr "nur" gut 40 Prozent an, sind es mittlerweile 60 Prozent. Am kritischsten ist der Fachkräftemangel.

Die größte Hürde ist nach wie vor der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, insbesondere für Internet-of-Things-Technologien, Big-Data-Analytics und mobile Technologien. Darüber hinaus fehlt trotz der guten Unterstützung durch das Top-Management in vielen Fällen die übergreifende Planung. Probleme bereiten außerdem unflexible Geschäftsprozesse und starre Organisationsstrukturen.

Digitalisierung heißt Big Data

Dennoch wird vor allem Big Data vorangetrieben: Inzwischen betreiben 15,9 Prozent der Teilnehmer mehrere Big-Data-Anwendungen (Vorjahr 11,0 Prozent) und 8,0 Prozent ein System (Vorjahr 8,8 Prozent). Spitzenreiter beim Big-Data-Einsatz sind, wie im Vorjahr, die Finanzdienstleister. Das produzierende Gewerbe und die Automobilindustrie holen allerdings auf. Die große Mehrheit realisiert ihre Projekte in Zusammenarbeit mit externen Partnern (85 Prozent).

Insgesamt nahmen 153 IT-Verantwortliche von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Studie teil, darunter 11 Firmen aus dem DAX-30.

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Haufe Online Redaktion

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Digitalisierung, Big Data, Mobile Marketing, Internet der Dinge, Analytics

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