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Einfache und emotionale Postings werden am häufigsten geteilt

Gilt offenbar auch im Web: Willst Du gelten, mach Dich selten.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Inhalte, die auf Facebook wirken, sind einfach, konkret und emotional. Laut einer Studie der Fachhochschule Joanneum erhalten einfach formulierte Postings 92 Prozent mehr Viralität, konkret formulierte Postings 56 Prozent und emotionale Inhalte 64 Prozent mehr Viralität.

Der durchschnittliche Viralitätsfaktor eines Postings beträgt 0,23 Prozent. Dabei erzielen Unternehmen, die seltener posten, eine deutlich höhere Wirkung. Am häufigsten werden Beiträge geteilt, die sonntags, am Vormittag und nach der Arbeit gepostet werden. Unternehmen, die Bilder in ihre Postings einbinden, erzielen eine um 70 Prozent höhere Viralität. Foto-Galerien werden von Unternehmen bisher zwar selten eingesetzt, werden aber deutlich öfter geteilt. Videos und Links erzielen jedoch den gegenteiligen Effekt: Da es zum Ansehen von Videos mehr Zeit braucht, sind sie zum Teilen weniger geeignet und erzielen 85 Prozent niedrigere Viralitätswerte. Links sind zwar zur Traffic-Generierung durchaus sinnvoll, reduzieren die Viralität jedoch um 88 Prozent. Am häufigsten werden Facebook-Umfragen geteilt und zwar um 139 Prozent häufiger als normale Postings.

Bei der Länge von Postings gilt: Weniger ist mehr. Postings von mehr als drei Zeilen erzielen einen geringeren Viralitätsfaktor. Was jedoch die Breite der Postings angeht, so haben Beiträge, die über die gesamte Breite der Timeline verlaufen, einen 41 Prozent höheren Viralitätsfaktor. Am erfolgreichsten sind Postings, die dem Kunden einen Einblick ins Unternehmen gewähren. Unternehmensnews, Gewinnspiele und Persönliches mit Unternehmensbezug versprechen ebenfalls eine hohe Viralität. Untersucht wurden Facebook-Postings von 100 Consumer- und Retail-Marken mit durchschnittlich 112.000 Fans und 23 Postings pro Monat. 

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing

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