27.08.2014 | Nielsen

Europa hinkt in Sachen Mobile Commerce hinterher

Im Nahen Osten und Afrika ist der Anteil der Mobile Shopper am höchsten.
Bild: Uwe Drewes ⁄

Im globalen Vergleich kaufen europäische Kunden eher selten per Smartphone ein. Nur in Nordamerika ist der Anteil der Mobile Shopper noch niedriger.

Die Marktforscher von Nielsen haben für ihren "Global Survey of E-commerce" mehr als 30.000 Konsumenten in 60 Ländern zu ihren E-Commerce-Gewohnheiten befragt. Demnach ist der Computer weltweit weiterhin das bevorzugte Gerät für's Online-Shopping. Beim Mobile Commerce gibt es allerdings deutliche Unterschiede.

Im Nahen Osten und in Afrika liegt der Anteil der Mobile Shopper bereits bei 55 Prozent - und damit elf Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt von 44 Prozent. Ebenfalls darüber liegen der Asien-Pazifik-Raum (52 Prozent) sowie Lateinamerika (48 Prozent). In Europa hingegen nutzt nur ein Drittel der Befragten sein Smartphone zum einkaufen, in Nordamerika sogar nur gut ein Viertel.

Weitere Fakten aus dem weltweiten Vergleich: Die eifrigsten Onlineflanierer leben in Lateinamerika und im Asien-Pazifik-Raum. Die Browsing-Werte dort liegen in fast allen der 22 untersuchten Kategorien über dem globalen Durchschnitt. Doch das führt nicht automatisch auch zu Käufen: Während die Kaufrate in Lateinamerika in fast allen Kategorien am niedrigsten ist, ist sie im Asien-Pazifik-Raum im Durchschnitt am höchsten.

Details zu den Browsing/Shopping-Raten in einzelnen Kategorien finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mobile Commerce, Online-Marketing, E-Commerce, Versandhandel

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