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| Etail 2016

E-Commerce ist auch Marketing

Daten, Customer Journey & Conversions: Um diese Themen drehte sich vieles auf der diesjährigen Etail Deutschland.
Bild: Haufe Online Redaktion

Mehr als 400 Teilnehmer, 80 Redner und drei Tage volles Programm: Die Etail Deutschland präsentierte sich auch in diesem Jahr als Kongress mit Anziehungskraft. Vom 8. bis zum 10. März 2016 trafen sich die Branchenvertreter, um im Hotel Maritim Pro Arte Berlin die Chancen und Herausforderungen im E-Commerce zu diskutieren. Dabei wurde auch deutlich, welch wichtige Rolle das Online-Marketing für einen funktionierenden E-Commerce hat.

Daten, Customer Journey & Conversions: Um diese Themen drehte sich vieles auf der diesjährigen Etail Deutschland. Eng damit verknüpft waren die Themen Personalisierung und Individualisierung von Websites, Angeboten und Kampagnen. Bereits am ersten Kongresstag wurde deutlich, wie sehr sich digitales Marketing und E-Commerce heute durchdringen. Aus Sicht einer Werbeagentur wurde erläutert, was markenorientierter Vertrieb bedeutet. Namhafte Onlinehändler berichteten, wie ein datengetriebenes Marketing zu einer besseren Nutzeransprache und somit zu mehr Umsatz beiträgt. Ein weiterer Aspekt war Programmatic Advertising und datenbasiertes, kanalübergreifendes Marketing. Aber auch klassische Handelsthemen standen naturgemäß auf der Tagesordnung: Von CRM-Strategien über Produktempfehlungen bis hin zur Big-Data-Diskussion.

Digitales Marketing und E-Commerce durchdringen sich

Ähnlich dem stationären Geschäft, sollten Händler auch im Internet in den A-Lagen präsent sein, sagte Stefan Wenzel, Senior Director Fashion Ebay Deutschland und CEO Brands4Friends. Als solche A-Lagen gelten Online-Marktplätze. Der Traffic ist dort hoch, Händler können davon profitieren, wenn sie auf solchen Marktplätzen handeln. Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang auch, wie Plattformbetreiber die Onlinehändler bei ihrem Marktplatz-Engagement unterstützen können. Omnichannel war ebenfalls ein wichtiges Thema. Wichtige Erkenntnis: Händler sollten sich nicht um Offline- oder Online kümmern, sondern um ihre Kunden. Und die sind überall.

Am zweiten Kongresstag stand das Thema Mobile im Fokus, an Tag drei wurde der Blick in die Zukunft gerichtet und es wurden Impulse gesetzt. Auffällig war der hohe Praxisbezug, der sich in Form zahlreicher Fallstudien durch alle drei Kongresstage zog. Insgesamt wurde den Teilnehmern damit ein 360-Grad-Blick für den E-Commerce gegeben. Es ist damit ein sehr breites Themenfeld, das dieser Kongress alljährlich abdeckt.

Wie bereits im vergangenen Jahr war die Konferenz neben den thematischen Schwerpunkten von Networking und Gesprächsrunden gekennzeichnet. So hatte der Veranstalter, die Worldwide Business Research aus London, im Konferenzsaal auch große, runde Tische aufgestellt, um Diskussionen und Meinungsaustausch zu fördern. Kleine Networking-Events am Rande und Gewinnspiele rundeten die Veranstaltung ab. Besonders zu erwähnen ist die Idee, Networking mit einem guten Zweck zu verbinden: In der Ausstellungshalle wurde am zweiten Kongresstag eine "Care-Paket-Station" eingerichtet. Hier konnten zuvor angemeldete Teilnehmer gemeinsam Spendenpakete mit Lebensmitteln packen, die der Bahnhofsmission Zoologischer Garten übergeben wurden.

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Haufe Online Redaktion

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