29.09.2014 | E-Commerce

Wie Sie im Online-Preiskampf bestehen können

Exklusivität zieht auch im Netz.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Mehrwert im E-Commerce definiert sich nicht nur durch schnelle Lieferzeiten, billige Preise und gute Reaktionen auf Reklamationen. Im Folgenden bietet der Marktplatzanbieter Rakuten eine Reihe von Tipps, wie Händler diesen Mehrwert realisieren können.

1. Optimaler Service, wenn es drauf ankommt

Kunden werden zu treuen Kunden, wenn Händler ein besseres Einkaufserlebnis als ihre Konkurrenz bieten können. Wer seine Mitarbeiter hier schulen kann, sollte dies unbedingt tun, und hin und wieder auch die Qualität des eigenen Services überprüfen. Mechanismen für einen proaktiven Service, wenn mal etwas nicht optimal läuft, müssen auch schon parat liegen. Dazu gehört das proaktive Kontaktieren von Kunden, wenn vergriffene Produkte wieder erhältlich sind, das Einräumen von ausreichender Zeit zur Rückgabe von Produkten oder im schlimmsten Fall eine schriftliche Entschuldigung.

2. Angebote, die Loyalität schaffen

Händler können Loyalität durch Kundenbindungsprogramme wirkungsvoll belohnen. Vergünstigungen wie Anrechnungen auf zukünftige Einkäufe oder exklusive Events entscheiden häufig über die Auswahl der Händler.

3. Kompetenz zeigen

Käufer kaufen lieber bei Menschen als bei gesichtslosen Unternehmen. Fachliche Beratung ist hier enorm wichtig und auch über das Internet möglich. Online-Händler können in ihrem Front-End oder über Social-Media-Kanäle fachliche Beratung durch interaktiven Kundensupport, “How to” Anleitungen und “Step-by-Step” Video Tutorials bieten. Interaktiv werden im Idealfall Kunden eingebunden, um eigene Ratschläge abzugeben.

4. Exklusivität anbieten

Käufer sind bereit, mehr für exklusive Produkte zu zahlen, die sie woanders nicht erwerben können, wie zum Beispiel ein Paar Schuhe von einem lokalen Designer oder ein handsigniertes Buch. Eine Analyse der Customer Journey und der Kundendaten hilft dabei, auch die Exklusivitätsbedürfnisse des Kunden besser kennen zu lernen und optimal bedienen zu können.

5. Einkaufen so einfach wie möglich machen

Die klassischen Vorteile des E-Commerce wie Rund-um-die-Uhr-Öffnungszeiten oder der kurze Weg durch das Internet allein genügen anhand der immer größeren Menge von Online-Anbietern nicht, um Kunden zu locken. Auf der letzten Meile eines zu kompliziert gestalteten Check-out ist schon so manche Bestellung ins Leere gelaufen. Gerade um Vertrauen zu schaffen und den Nachteil vermeintlicher Anonymität aufzuheben, muss ein Shopping-Erlebnis so einfach und sicher wie möglich gestaltet werden, zum Beispiel bei den Zahlungsoptionen.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Vertrieb

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