21.07.2015 | E-Commerce

Warum Kunden ihre Käufe abbrechen

Aus der Traum vom digitalen Umsatz.
Bild: Haufe Online Redaktion

Connexity hat Kaufabbrecher in Onlineshops genauer unter die Lupe genommen. Dabei ergab sich ein differenziertes Bild. Doch technische Probleme kommen immer noch zu häufig vor. 

Laut Untersuchung hat die Hälfte der Nutzer den Onlineshop verlassen, bevor sie etwas in den Warenkorb gelegt hat. 18 Prozent brachen beim Warenkorb ab und die restlichen 32 Prozent beim Bezahlvorgang.

Diejenigen, die relativ früh den Onlineshop wieder verlassen haben, konnten mehrheitlich das gewünschte Produkt nicht finden. Gut ein Fünftel aller Befragten gaben diesen Grund an. 17 Prozent sagten, dass der Artikel nicht vorrätig war (bzw. nicht in der richtigen Farbe, Größe etc.). Lediglich neun Prozent war das Produkt zu teuer. Hier könnte in einigen Fällen laut Studie ein gezielter Rabatt ein Hebel sein. Weitere Hebel für mehr Kaufabschlüsse zeigen wir Ihnen hier.

Von den Warenkorbabbrechern gaben zwölf Prozent an, den Artikel für einen späteren Kauf speichern zu wollen - der dann oft doch nicht stattfindet. Zehn Prozent wollten ihre Kaufentscheidung noch einmal überdenken.

Wer beim Bezahlen abgebrochen hat, hatte vor allem mit technischen Problemen zu kämpfen (13 Prozent). Zehn Prozent waren auch in diesem Stadium des Kaufvorgangs noch zu unentschlossen. Acht Prozent sind daran gescheitert, einen Gutschein einzulösen.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel

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