17.11.2015 | E-Commerce

Stiftung Warentest warnt vor versteckten Gebühren bei der Bezahlung

Gerade die Großen - wie Amazon - werden von den Verbraucherschützern kritisiert.
Bild: Michael Bamberger

Die Stiftung Warentest hat die Bezahlverfahren der 30 umsatzstärksten Onlineshops getestet. Ihre Kritik: Je nach Bezahlsystem können hohe Versandkosten oder Gebühren auf die Kunden zukommen.

Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern deshalb, bevorzugt per Rechnung zu bezahlen, weil dies für sie am sichersten sei. Angeboten würde diese Zahlungsweise jedoch nur von etwa einem Drittel der insgesamt 30 untersuchten Shops. Von einem Kauf per Vorkasse wird dringend abgeraten, da es bei etwaigen Problemen schwer sei, das Geld vom Händler zurückzubekommen. Kritisiert wird auch die Zahlung per elektronischer Geldbörse, dem sogenannten E-Wallet, weil der Kunde bei den Dienstleistern persönliche Daten weitergeben muss.

Die Experten von Finanztest raten Kunden deshalb zudem, nach einem Shop zu suchen, bei dem keine Registrierung nötig ist und man auch als Gast bestellen kann. Sie monieren, dass dies gerade bei großen Shops wie Zalando, Otto oder Amazon nicht möglich ist.

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Schlagworte zum Thema:  Payment, E-Commerce, Versandhandel

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