31.07.2014 | E-Commerce

Versandhandel im Vergleich zum Vorjahr im Minus

In den Bereichen Hobby, Freizeit und Unterhaltungselektronik ging es bergauf.
Bild: Michael Bamberger

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) hat die Umsatzzahlen für das 2. Quartal 2014 für den interaktiven Handel veröffentlicht. Der Umsatz lag 6,8 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.

Im Zeitraum von April 2014 bis Juni 2014 erzielten die Online- und Versandhändler einen Umsatz von 11 Milliarden Euro. Im 2. Quartal 2013 lag er noch bei 11,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von knapp sieben Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.

86 Prozent davon (bzw. 9,5 Milliarden Euro) wurden im E-Commerce erzielt. Damit ist der Anteil der elektronischen Handels noch einmal gestiegen (2013: 84,5 Prozent). Beim Umsatz bedeutet dies hingegen ein Minus in Höhe von fünf Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Bevh-Geschäftsführer Christoph Wenk-Fischer beruhigt: "Dass sich das außergewöhnliche Tempo von 2013 etwas einbremst, ist kein Grund zur Sorge. Die Branche ist auf einem hohen Niveau stabil. Multichannel gewinnt an Bedeutung und auch digitale Dienstleistungen konnten weiter zulegen."

Die Untersuchung "Interaktiver Handel in Deutschland" wird in diesem Jahr zum zweiten Mal im aktualisierten Studiendesign vom Marktforschungsinstitut GIM-Gesellschaft für innovative Marktforschung im Auftrag des Bevh durchgeführt. Dafür werden rund 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren das ganze Jahr über telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (zum Beispiel im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt.

Schlagworte zum Thema:  Versandhandel, E-Commerce, Online-Marketing, Handel

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