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Stimmung unter Onlinehändlern stagniert

In bekannten Bahnen: Große Überraschungen dürften im E-Commerce ausbleiben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Stimmungsbarometer im E-Commerce kennt derzeit keine großen Ausschläge nach oben. Aber bei den erwarteten Umsätzen sieht es gut aus. Das und mehr belegen Zahlen des Händlerbunds.

Laut einer Studie des Händlerbunds waren 68 Prozent der Onlinehändler mit ihrem Geschäft 2015 zufrieden oder sehr zufrieden. Im Jahr 2014 lag dieser Wert nur knapp darunter, bei 67 Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen bzw. sehr Unzufriedenen blieb gegenüber 2014 ebenfalls weitgehend konstant. Allerdings stieg die Zahl der sehr Zufriedenen im Vergleich zum Vorjahr von 17 auf 24 Prozent.

Die Zufriedenheit mit dem Weihnachtsgeschäft 2015 sieht ähnlich wie die für das Gesamtjahr aus: Während 21 Prozent sehr zufrieden und weitere 42 Prozent zufrieden sind, sind 27 Prozent unzufrieden, jeder Zehnte gar sehr unzufrieden.

Positive Umsatzentwicklung im E-Commerce

Eindeutig positiver zeigt sich die Umsatzentwicklung: Die meisten Händler haben im Jahr 2015 höhere Umsätze als im Vorjahr erwirtschaftet: Mit 57 Prozent sind bei mehr als jedem zweiten Händler die Umsätze gestiegen oder sogar stark gestiegen (2014: 53 Prozent), bei jedem Fünften blieben sie gleich. Gut jeder fünfte Befragte musste Umsatzeinbußen hinnehmen (2014: 31 Prozent).

Für das laufende Jahr zeigt sich der Großteil der Händler optimistisch: Zwei von drei Händlern sehen der Zukunft positiv entgegen. Jeder Dritte glaubt, seine Umsätze im Jahr 2016 steigern zu können, während das andere Drittel zumindest ein hohes Umsatzniveau halten wird. Jeder fünfte Händler zeigt sich aber weniger optimistisch und fürchtet sinkende Umsätze und jeder siebte Befragte gibt sich vorsichtig und erwartet einige Schwierigkeiten im kommenden Jahr. Die Erwartungshaltung der Händler hat sich damit laut Händlerbund kaum geändert. Im Jahr 2015 waren die Anteile fast in gleichem Maße verteilt – der Anteil der optimistischen Händler sei aber leicht angestiegen. Drängendste Herausforderungen sind der Wettbewerb im E-Commerce (53 Prozent) und die Kundenbindung 36 Prozent). Weitere Zahlen finden Sie hier.

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Haufe Online Redaktion

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