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So nutzen Sie das Weihnachtsgeschäft noch besser

Einer geht noch: Das Weihnachtsgeschäft ist entscheidend für die Bilanz.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Händler absolut erfolgsentscheidend. Doch die erhöhte Kaufbereitschaft der Kunden muss auch richtig genutzt werden. Die Conversion-Optimierer von Ve Interactive haben entsprechende Tipps.

Einheitliches Kampagnen-Branding

Im Rahmen der Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft legen Onlinehändler zwar gesteigerten Wert auf effektive Weihnachts-Marketing-Kampagnen, doch oft fehlt es an Einheitlichkeit. Der Webshop stimmt nicht mit deren Layout und Tonalität überein – es gibt keinen Wiedererkennungswert.

Potenziellen Kunden in Erinnerung bleiben

Trotz Weihnachtsstress werfen Online-Shopper ihre Einkaufsgewohnheiten nicht über Bord. Sie vergleichen die Angebote untereinander und stöbern auf verschiedenen Seiten, um das beste Angebot zu erhalten. Um sicherzustellen, dass potenzielle Käufer auch nach dem Verlassen des Webshops an den bereits gefüllten Warenkorb erinnert werden, sollten Onlinehändler ihren Kunden zum Beispiel anbieten, sich den Warenkorb per Mail als Merkzettel zusenden zu lassen. Der Kunde wird durch diesen Merkzettel an seinen Warenkorb erinnert und kann den Kauf zu jeder Zeit und geräteübergreifend mit nur einem Klick fortführen und abschließen.

Sonderaktionen berücksichtigen

Im E-Commerce haben sich in den letzten Jahren einige wiederkehrende Aktionstage entwickelt, wie "Black Friday" oder "Cyber Monday". Gezielte Anzeigen- und Marketingkampagnen sowie darauf abgestimmte Re-Engagement-Kampagnen sorgen dafür, dass der Onlinehändler aus solchen Aktionstagen das Maximum herausholt und seine Kaufabbruchrate gering hält.

Den Kunden verstehen und Kaufanreize gezielt einsetzen

In keiner anderen Jahreszeit eignen sich zusätzliche Kaufanreize und Rabatte besser, um potenzielle Shopper vom Kauf zu überzeugen und sich gegenüber den Mitbewerbern zu behaupten. Der kostenlose Versand kann dabei genauso willkommen sein, wie ein Rabatt oder ein zusätzlicher Gratis-Artikel; entscheidend ist jedoch die sinnvolle Platzierung des Kaufanreizes. Ein Kunde, dem der Bestellvorgang zu kompliziert erscheint, wird sich auch bei einem Gratis-Versand nicht zum Kauf bewegen lassen. Ebenso wenig hilft ein Rabatt, wenn der Kunde nicht sein bevorzugtes Zahlungsmittel einsetzen kann.

Mobil machen

Zwar stöbern inzwischen deutlich mehr Menschen mobil in den unterschiedlichen Online-Shops, der Kauf erfolgt dann aber doch meist auf dem Rechner. Ein Grund für diesen noch geringen Anteil am gesamten Onlinehandel ist, dass viele Shop-Betreiber die mobile Version ihrer Webseite noch immer sehr stiefmütterlich behandeln. So riskieren Shop-Betreiber einen Kaufabbruch bei Kunden, die möglicherweise per Smartphone gekauft hätten, nun jedoch, genervt von komplizierten Darstellungen und aufgrund von Zeitdruck, den Kauf abbrechen.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Handel, Online-Marketing

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