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Langsamere Websites mindern das Einkaufserlebnis

Wer zu lange auf eine Rückmeldung des Webshops wartet, wird unzufrieden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die durchschnittliche Ladezeit von Händlerwebsites hat sich im Laufe des vergangenen Jahres deutlich verlängert. Festgestellt hat dies der US-amerikanische IT-Dienstleister Radware. Nach einer Untersuchung verschiedener Websites steht fest: die Technik hinkt dem steigenden Datenvolumen deutlich hinterher.

Für die Studie "State of the Union: E-Commerce Page Speed & Web Performance, Summer 2014" hat Radware die Websites der 100 größten US-amerikanischen Händler analysiert. Demnach hat das Datenvolumen der Websites im Durchschnitt um 67 Prozent zugenommen während die Ladegeschwindigkeit im gleichen Zeitraum um 49 Prozent abgenommen hat. Offenbar haben die Unternehmen es verpasst, ihre Shops auf den technisch neuesten Stand zu bringen.

Darunter leidet die so wichtige User-Experience, sagt Kent Alstad, Vice President of Acceleration beim IT-Dienstleister Radware. Im Durchschnitt dauere es sechs Sekunden, teilweise sogar noch länger, bis sich eine Startseite aufbaue. Für ein optimales Einkaufserlebnis wären jedoch drei oder weniger Sekunden optimal. Allerdings erreichten zum Zeitpunkt der Untersuchung nur 14 Prozent der Websites diese Geschwindigkeit, bei 17 Prozent dauerte es sogar mehr als zehn Sekunden. 

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Handel, Online-Marketing

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