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Durch diese 30 vermeidbaren Fehler scheitert Ihr Inbound-Marketing

So kann Inbound-Marketing ein Erfolg werden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Inbound Marketing ist en vogue. Der Grundgedanke, dass Marketing dort sein muss, wo der Kunde sucht, wirkt und ist, leuchtet ein. Trotzdem steht eine Mehrheit Inbound Marketing skeptisch gegenüber. Oft, weil erste Versuche in diesem Gebiet scheitern. Warum das so ist, dafür liefert Iconsive reichlich Gründe.

 

 Content-Fehler

 

1. Kein klar definiertes Ziel

Warum erstellen Sie Content? Wollen Sie ein Problem lösen, einer Zielgruppe helfen? Unterhalten? Ihr Image aufpolieren? Am Anfang muss immer auch ein Ziel stehen. Nur dann kann Ihr Content zielgerichtet erstellt werden und folgt einer klaren Linie.

 

2. Sich übernehmen

Das Gegenteil von keinen Zielen ist ebenfalls ein ganz häufiger Content-Fehler (Durch diese acht Content-Marketing-Fehler scheitert Ihre Kampagne). Wenn der Content ein Heilsbringer auf allen Gebieten sein soll, ist Enttäuschung bereits vorprogrammiert. Ihr Content kann nicht alles gleichzeitig können. Besser Sie haben wenige konkrete Ziele, als zu viele unkonkrete Wunschträume.

 

3. Kein Problemlöser

Das Grundbedürfnis von im Internet-Suchenden ist die Problemlösung. Sie wollen Content finden, der ein Problem von ihnen zufriedenstellend löst. Nur so entsteht ein guter Eindruck und nur so lassen sich Besucher in Käufer umwandeln. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Content ein Problem löst.

 

4. Keine Originalität

Wenn etwas schon tausendfach gemacht wurde, ist es unwahrscheinlich, dass es beim tausend-ersten Mal immer noch interessant ist. Irgendetwas kann immer verbessert, geändert werden.

 

5. Versprechen nicht halten

Wenn Ihr Content sich großspurig ankündigt, muss er auch halten, was er verspricht. Sonst droht Enttäuschung und Imageverlust. Das mag simpel klingen, aber manchmal ist Understatement besser als Overstatement.

 

6. Schlechte Headline

Acht von zehn Leuten lesen nur den Titel. Grund genug auf dieses Element besonders wert zu legen. Der Titel ist oft Ihre einzige Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. (So finden Sie die besten Überschriften)

 

7. Quellen vernachlässigen

Die Verwendung von Quellen zeigt, dass Sie sich eingängig mit einem Thema beschäftigt haben. Verstecken Sie Ihre Quellen also nicht. Verlinken Sie benutzte Quellen. Das schafft Vertrauen und sorgt vielleicht dafür, dass Sie ebenfalls verlinkt werden.

 

8. Schlechtes Layout

Das Internet bietet schier unendliche Möglichkeiten, Content überzeugend darzustellen. Nutzen Sie sie! Dabei geht es nicht nur darum, möglichst schöne Bilder zu verwenden, sondern grundlegendes Wissen über die Struktur von Content anzuwenden.

 

9. Nur gut, nicht großartig

Immer mehr Blogger, Journalisten und Unternehmen stürzen sich heutzutage auf ein Thema. Es reicht nicht mehr, guten Content zu produzieren, er muss großartig sein, um aus der Masse herauszustechen.

 

10. Fehlende Absprungmöglichkeiten

Sie können den besten Content haben, aber wenn der Nutzer nicht weiß, was er nach der Konsumierung tun soll, dann war die Mühe umsonst. Sorgen Sie also für eine gute Nutzerführung auch am Ende Ihres Contents. Passende Absprungmöglichkeiten sind ein guter Anfang.

 

11. Kein Content-Mix

Den einen idealtypischen Besucher gibt es nicht. Ihre Leser haben unterschiedliche Vorlieben. Die einen haben wenig Zeit, und können nur kurzen oder schnell ersichtlichen Content wie Infografiken konsumieren, die anderen möchten gerne abtauchen und eine seitenlange Analyse lesen. Befriedigen Sie beide Bedürfnisse und sorgen Sie so für den perfekten Content-Mix.

 

Produktions-Fehler

 

12. Unverständlichkeit

Es ist eine Kunst, sich präzise auszudrücken. Allzu oft verstehen Nutzer den Content nicht, oder nicht schnell genug. Das heißt nicht, dass Sie sich nicht auch an komplizierte Sachverhalten wagen sollten. Es heißt, Sie sollten darauf achten, ihn so unkompliziert und einfach zu konsumieren wie möglich darzustellen. Das tollste Fremdwort der Welt nützt nichts, wenn es niemand versteht.

 

13. Emotionslosigkeit

Emotionalisierung ist mehr als nur rein Marketing-Buzzwort. Nur so schaffen Sie es, eine Bindung zu Ihrer Zielgruppe aufzunehmen. Ihre potentiellen Kunden dürfen Sie nicht für einen Roboter halten.

 

14. Fehlende Visualisierung

Bilder können eine Botschaft viel schneller übermitteln als Text und bieten auch darüber hinaus noch weitere Vorteile. Machen Sie sich diese Vorteile zunutze und utilisieren Sie Bilder, Videos und Infografiken für Ihren Content.

 

15. Zu viel Designfokussierung

Die Verpackung ist wichtig, aber noch wichtiger ist, was drinsteckt. Vergessen Sie vor lauter Design- und Layout-Fragen also nicht, auch auf die Content-Qualität zu achten. Denn nur mit einem funktionierenden Gesamtpaket werden Sie Ihre Ziele erreichen.

 

16. Falsches Format

Nicht alle Formate eignen sich gleich gut, um einen Sachverhalt darzustellen. Statistiken können toll in Infografiken aussehen, aber um eine komplexe Diskussion darzustellen eignen sich andere Formate besser.

 

17. Der anonyme Autor

Leser identifizieren sich eher mit einem Text, wenn Sie wissen, von wem er stammt. Achten Sie also bei Ihrem Content auch darauf, dass immer klar ist, von wem er stammt. Eine Autorenbox mit Bild und Kontaktmöglichkeiten schafft beispielsweise das nötige Vertrauen.

 

Promotion-Fehler

 

18. Fehlendes Seeding

Es gibt Content, der ist ein Selbstläufer. Solcher Content braucht einen Anschub von außen. Dass es sich dabei um die absolute Ausnahme handelt, wird gerne verschwiegen. Sie müssen auch guten Content richtig seeden und promoten. Gerade mit der wachsenden Zahl an Content-Angeboten, ist das nicht die Kür, sondern die Pflicht.

 

19. Falscher Ort

Es gibt viele Wege, wie man das Seeding in den Sand setzen kann. Einer davon ist, den Content dort zu promoten, wo ihre Zielgruppe nicht ist. Sie müssen also wissen, wo die Leute sind, für die der Content gemacht wird, bevor sie mit der Promotion anfangen.

 

20. Falsche Post-Frequenz

Es reicht nicht, wenn Sie Ihren Beitrag einmal und dann nie wieder posten. Sie dürfen aber auch nicht jede Minute damit verbringen. Die richtige Frequenz zu finden, ist entscheidend. Diese variiert natürlich je nach Zielgruppe und Netzwerk. Auch die perfekten Share-Zeiten tun das.

 

21. Fehlende Multiplikatoren

Um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein, müssen Sie viele Social Signs erzeugen. Die Chancen dafür stehen umso höher, je mehr Leute Ihren Beitrag sehen. Und diese Zahl steigt, wenn eine einflussreiche Persönlichkeit in dem Zielgruppenfeld Ihren Beitrag postet. Ihr Ziel muss es also sein, diese Multiplikatoren einerseits zu finden, andererseits aber auch zu aktivieren.

 

22. Keine Interaktion

Es gibt keine Ausreden, nicht auf Reaktionen zu Ihrem Content zu antworten. Bereits ein kurzes „Danke“ kann eine enorme Wirkung erzielen. Das schlimmste was Sie machen können, ist, nicht auf Feedback zu antworten.

 

Sonstige Fehler

 

23. Fehlende Zielgruppendefinition

Ihr Content ist nicht für alle. So funktioniert Content nicht. Sie brauchen eine oder mehrere Zielgruppen. Erst wenn Sie eine Zielgrippe definiert haben, können Sie überhaupt mit der Produktion anfangen.

 

24. Fehlende Zielgruppenkenntnisse

Es reicht auch nicht, zu wissen, wer Ihre Zielgruppe ist. Sie müssen Sie kennen. Erst wenn Sie Ihre Zielgruppe analysiert haben, können Sie daraus die Schlüsse ziehen, die für den weiteren Verlauf Ihrer Inbound-Marketing-Maßnahmen wichtig sind. Dazu gehört zum Beispiel zu wissen, welche Content-Typen Ihre Zielgruppe bevorzugt.

 

25. Content produzieren, den nur Sie interessant finden

Es geht nicht darum, ob Ihnen der Content gefällt. Es geht darum, ob Ihre Zielgruppe davon begeistert ist. Verwechseln Sie also persönliche Präferenz nicht mit dem Geschmack Ihrer Zielgruppe.

 

26. One Hit Wonder

Wenn Sie ein Stück guten Content haben, dann muss dieser in Ihr Gesamt-Konzept passen. Die tollste Grafik der Welt nützt nichts, wenn die folgende Lead-Seite nicht den Ansprüchen des Kunden genügt.

 

27. Fehlende Konkurrenzkenntnisse

Es ist essentiell zu wissen, was Ihre Konkurrenz treibt. Sie müssen aus den Fehlern Ihrer Konkurrenz lernen und von den Erfolgen inspiriert werden. Nur wenn Sie wissen, was Ihre Konkurrenz macht, können Sie Ihr einen Schritt voraus sein.

 

28. Zu früh aufgeben

Inbound Marketing ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Geben Sie also nicht zu früh auf, wenn Ihre Strategie mehrere Wochen und Monate braucht, bis sie Fahrt aufnimmt. Seien Sie hartnäckig, nicht nachgiebig – und haben Sie Geduld und setzen Sie keine utopischen Erwartungen in die Welt.

 

29. Keine Lead-Strategie

Sie müssen aus erfolgreichem Inbound-Marketing Kapital schlagen. Oft wird aber vergessen, dass neben großartigem Content auch eine gute Lead-Strategie stehen muss. Nur so rechnen sich gute Inbound-Maßnahmen auch finanziell.

 

30. Fehlende Analyse

Wie sollen Ziele überprüft werden, wenn keine durchdachte Analyse stattfindet? Gerade im Inbound-Bereich sind Reporting und Analyse unersetzlich, aber auch schwierig zu implementieren. Deswegen müssen entsprechende Mechaniken durchdacht und von Beginn an implementiert sein.   

 

Quelle:  Iconsive

 

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