Wer die Auslieferung von Display-Werbung blocke, gefährde den Zugang der Bevölkerung zu kostenlosen Inhalten, warnt der OVK. Bild: Haufe Online Redaktion

Der Anteil der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung blieb im zweiten Quartal 2017 mit 20,44 Prozent stabil. Das ergab eine Messung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW.

Im ersten Jahresquartal 2017 hatte die Rate bei 19,92 Prozent gelegen. Schon seit zwei Jahren bewegt sie sich in einem Korridor zwischen 17 und 22 Prozent. Stefan Schumacher, stellvertretender OVK-Vorsitzender rechnet von Messung zu Messung mit gewissen wellenförmigen Schwankungen. Die derzeitige Entwicklung zeige die Präsenz des Themas. Man müsse am Ball bleiben und den Verbrauchern erklären, dass kostenfreie Dienste im Netz nur durch Werbepartner möglich sind.

Niedrige Adblocker-Rate im mobilen Bereich

Die Auswirkungen von Adblockern gehen weit über die Werbebranche hinaus. Die Nutzung gefährde nicht nur die Finanzierung kostenloser Inhalte im Netz, sondern auch den Zugang aller Bevölkerungsschichten zu hochwertigen journalistischen Inhalten.

Erfreulich nennt Schumacher die Tatsache, dass das Problem im mobilen Bereich eine deutlich geringere Relevanz habe. Hier liege die Adblocker-Rate weiterhin im niedrigen einstelligen Bereich.

Zur Ermittlung der zentralen Adblocker-Rate erheben rund zwei Drittel der OVK-Mitgliedshäuser kontinuierlich und unabhängig voneinander den Anteil der geblockten Online-Werbung auf ihren Angeboten und melden diesen dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Werbung

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