Der Anteil von Programmatic steigt beinahe ungebremst. Bild: Gerd Altmann ⁄

Das Wachstum von Programmatic Advertising übertrifft die Prognosen der Experten. Laut einer Statistik zur digitalen Display-Werbung des Online-Vermarkterkreises (OVK) beim BVDW lag der Anteil im vergangenen Jahr schon bei 33 Prozent. Tendenz weiter steigend.

592 Millionen Euro wurden 2016 in Deutschland durch Programmatic Advertising erwirtschaftet. Damit lag das Umsatzvolumen 52 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (390 Millionen) und übertrifft die ursprüngliche Expertenschätzung von 577 Millionen Euro. Der Anteil von Programmatic an der Werbestatistik für digitale Display-Anzeigen liegt demnach bei 33 Prozent.

Programmatic: Code of Conduct etabliert einheitliche Regelungen

Für 2017 wird ein Marktvolumen von 864 Millionen Euro erwartet, ein Plus von 46 Prozent gegenüber 2016. Im laufenden Jahr liegt der Anteil am Gesamtmarkt für digitale Display-Werbung bei 45 Prozent. Der Verband erklärt die rasante Marktentwicklung mit der Einführung des Code of Conduct. Damit sei es gelungen, einheitliche Regelungen für alle Marktteilnehmer zu etablieren und Transparenz sowie Qualität sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund gehen die Experten davon aus, dass sich die Entwicklung ähnlich fortsetzen wird.

Für die Erhebung melden die führenden Sell-Side-Plattformen (SSP) ihre programmatisch gehandelten Nettowerbeumsätze für digitale Display-Werbung an einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer. Die Hochrechnung erfolgt auf den Gesamtmarkt in Deutschland.

Programmatic Advertising - auf dem Weg zum Marketing-Mainstream

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung

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