15.10.2014 | Direktmarketing

Studie prophezeit das Aus für private E-Mails

Das Ende der E-Mail? Nicht wenige sind davon überzeugt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

In zehn Jahren werden internetbasierte Messaging-Dienste die E-Mail ersetzt haben. Zumindest wenn es um die private Kommunikation geht, sieht eine Bitkom-Studie eine düstere Zukunft für die E-Mail voraus. Genutzt werde sie bis dahin nur noch im Berufsleben.

Rund jeder fünfte Internet-Nutzer über 14 Jahren verschickt heute noch täglich private E-Mails. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist es laut einer Studie des Hightech-Verbands Bitkom jeder Vierte. Langfristig würden jedoch internetbasierte Messaging-Dienste wie Whatsapp, I-Message oder soziale Medien die private E-Mail ersetzen, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. 42 Prozent der Befragten rechnen fest damit, dass sie in zehn Jahren keine E-Mails mehr an Freunde, Bekannte oder Verwandte mehr schicken werden. Ihre Zukunft läge damit ausschließlich in der beruflichen Nutzung.

E-Mails nur noch beruflich

26 Prozent erwarten, dass in zehn Jahren insgesamt deutlich weniger Mails verschickt werden, wobei 36 Prozent der Befragten das Ende der E-Mail in rund 15 Jahren kommen sehen. Immerhin 20 Prozent denken sogar, dass dies bereits in zehn Jahren der Fall sein könnte.

Für die Studie hat Bitkom Research in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher Aris über 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter knapp 790 Internet-Nutzer. Die Angaben zur beruflichen Nutzung basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter 620 Berufstätigen.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Mail-Marketing, Direktmarketing

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