| Digitales Marketing

Investments zur Optimierung erhöhen Konversionsraten von Websites

Weniger als fünf Prozent des Gesamtbudgets investiert die Mehrheit in digitale Optimierungen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Schon ein leichter Anstieg der Konversionsrate kann enorme Auswirkungen auf die Umsätze von Händlern haben. Die Optimierung der Konversion sollte daher Priorität haben. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Eine Untersuchung von Adobe belegt, dass Unternehmen diesem Thema zu wenig Bedeutung beimessen.

Keine Frage, selbst marginale Verbesserungen der digitalen Leistungen können messbare Ergebnisse nach sich ziehen. Adobe hat für seine „2013 Digital Marketing Optimization-Umfrage“ deshalb mehr als 1.800 Marketer aus Europa, Nordamerika und Asien zu ihren Budgets zur Optimierung ihres digitalen Marketing befragt. Heraus kam, dass die Mehrheit der Befragten (53 Prozent), weniger als fünf Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets in Optimierungsmaßnahmen steckt. 2012 waren es mit 48 Prozent noch etwas weniger, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Investitionen insgesamt abgenommen haben. Denn auch sonst sind die Investitionshöhen eher beibehalten oder gesenkt worden. 22 Prozent investieren nach wie vor zwischen sechs und zehn Prozent ihrer Budgets in digitale Maßnahmen, elf Prozent zwischen elf und 15 Prozent (2012: 14 Prozent) und neun Prozent geben zwischen 16 und 25 Prozent (2012: neun Prozent) aus. Diese Zahlen beinhalten Ausgaben für Agenturhonorare, professionelle Dienste sowie Technologie.

Investitionen falsch verteilt
Unter diesen Voraussetzungen erzielt ein Viertel (26 Prozent) der Unternehmen Konversionsraten zwischen zwei und 4,9 Prozent, 21 Prozent zwischen eins und 1,9 Prozent und 20 Prozent erreichen eine Konversionsrate von weniger als 0,5 Prozent. Da Marketing-Budgets bevorzugt in medienintensive Aktivitäten fließen, wundert es nicht, dass die Konversionsraten bei vielen Unternehmen so niedrig sind.

Dabei belegen die Studienergebnisse, dass Unternehmen von höheren Investitionen in die Optimierung digitaler Marketingmaßnahmen profitieren. So liegt die Wahrscheinlichkeit, bessere Ergebnisse zu erzielen, bei jenen, die mehr als 25 Prozent ihres Marketingbudgets in diesem Bereich investieren, zwei Mal höher. Lediglich 16 Prozent der Firmen, die bis zu 25 Prozent ihres Marketing-Budgets für Optimierungsmaßnahmen verwenden, erreichen auf Websites durchschnittliche Konversionsraten von mindestens fünf Prozent. Im Vergleich dazu erzielen jedoch 39 Prozent der Unternehmen, die mehr als ein Viertel des Budgets ausgeben, diese Raten. Dies gilt übrigens für B2B- und B2C-Unternehmen gleichermaßen. 

Schlagworte zum Thema:  Konversion

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