Positive Zahlen konnte Paul Mudter präsentieren: Der digitale Werbemarkt ist im Jahr 2016 um 6,5 Prozent gewachsen. Bild: BVDW

Da geht noch mehr: So lautet die Botschaft der aktuellen Marktzahlen des Online-Vermarkterkreises im BVDW. Die magische Grenze von zwei Milliarden Euro Umsatzvolumen kommt in Sicht.

Der digitale Werbemarkt ist im Jahr 2016 um 6,5 Prozent gewachsen und übertrifft damit sogar die im September getroffene Wachstumsprognose von 6,3 Prozent. Das vermeldet der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Das Umsatzvolumen mit digitaler Werbung belief sich somit auf 1,785 Milliarden Euro. Oktober, November und Dezember waren - saisonal bedingt - die umsatzstärksten Monate.

Für das laufende Jahr prognostiziert der OVK mit sieben Prozent ein noch stärkeres Wachstum des Marktes. Damit käme auch ein Gesamtumsatz von zwei Milliarden Euro zumindest in Sichtweite.

Mobile und Bewegtbild bleiben die Treiber im digitalen Werbemarkt

Treiber der positiven Entwicklung sind weiterhin insbesondere Mobile und Bewegtbild. Doch auch Display ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen - allen Unkenrufen zum Trotz. Programmatic ist laut dem OVK-Vorsitzenden Paul Mudter (IP Deutschland) hingegen kein Wachstumstreiber, doch die Umverteilung in diese Richtung bei der Buchung digitaler Werbung geht weiter.

Mit der anhaltenden Nachfrage nach Videowerbung geht einher, dass Pre-Roll mit 433 Millionen Euro der neue Spitzenreiter unter den Top 10 der Online-Display-Formate ist, gefolgt von Ad Bundle (396 Millionen) und Billboard (328 Millionen). Den größten Einbruch erlebte in dieser Betrachtung das Wallpaper (162 statt 314 Millionen).

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Social Media, Mobile Marketing

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