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Diese sieben Trends sollten Media-Planner 2016 im Blick haben

Mobile schlägt stationären Traffic in 2016.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Online-Marketing einen Blick in die Zukunft werfen, lohnt sich immer. Welche Trend-Themen die Media-Planner 2016 erwarten, hat Die Onlinefabrik für Sie zusammengefasst.

#1 Anforderungen an Content Marketing steigen

Mit den neuen Video-Stream-Services wie "Live“ von Facebook legt das Thema "Content“ in 2016 noch an Relevanz zu. Jedoch verändert sich der Fokus. Mit der steigenden Reizüberflutung der Verbraucher, wachsen auch die Anforderungen an Qualität und Konsistenz der Beiträge. Besonders im Bereich der "Bewegtbildwerbung“ steigt mit den Möglichkeiten auch die Verantwortung der Qualitätssicherung.

#2 Native Advertising

Native Advertising bietet Mediaplannern die Chance lästige Adblocker zu umgehen. Zudem soll sie künftig die herkömmliche Displaywerbung ersetzen. Aktuell wenden die Werbungstreibenden diese Werbetechnik bereits im US-Wahlkampf 2016 unter dem Motto "Paid Political Content“ an. 2017 könnten die Mediaplanner vor der Herausforderung stehen, Native Advertising mit der Wearable Technologie zu verknüpfen, ohne aufdringlich zu wirken.

#3 Mobile trumpft weiter auf

Mobile schlägt stationären Traffic in 2016. Gleichzeitig werden Wearables und Hearables mit Mobile künftig Daten über Herzfrequenz und Aufregung sowie Informationen über den aktuellen Tagesablauf liefern können. Damit verbessert sich das Targeting und Content kann noch individueller ausgespielt werden.

#4 Mediaagenturen müssen aufrüsten

Die Qualitätssicherung des Themas "Content“ und die zunehmende Diversifikation der Kanäle zwingen Mediaagenturen strategisch und personell aufzurüsten – inbegriffen sind die Partnerschaften zu Nischenanbietern. Auch diese Dienstleister werden nachziehen müssen, um sich als kompetente Partner und Berater für die großen Mediaagenturen auf dem Markt behaupten zu können.

#5 Unternehmen als Zuhörer, anstatt als Initiator

Kundendialoge über Unternehmen und Produkte fanden in der Vergangenheit vermehrt auf Facebook und Twitter statt – werden sich künftig aber auf weitere soziale Netzwerke ausweiten. Die Remarketing-Kampagnen müssen kanalübergreifend konzipiert werden, aber auch neue Content-Marketing-Strategien müssen implementiert werden. Denn Kunden initiieren immer stärker von sich aus den Dialog über Unternehmen und Produkte in den Social Media. Unternehmen werden in die Rolle des Zuhörers versetzt.

#6 SEO

Unternehmen setzen für 2016 im Bereich SEO neue Prioritäten. Linkbuildung wird verlieren und die Gewinner werden einflussreiche Autoren sein. Die Nachfrage nach ihren Texten für die Unternehmens-Website wird steigen.
Apple versucht Google mit einer eigenen Suchmaschine den Rang abzulaufen und Google selber, greift mit seiner Knowledge Box Informationsportale an.

#7 Kommunikation in Realtime – eine Erwartungshaltung der Kunden

Kundenkommunikation in Echtzeit wird für Unternehmen eine Herausforderung in 2016 sein. Die gezielte, direkte Ansprache bietet den Verbrauchern einen Mehrwert, auf den sie nicht mehr verzichten wollen. Soziale Netzwerke wie Facebook orientieren sich bereits sehr stark an dieser Erwartungshaltung. Auch am Point of Sale oder zu Hause erwarten die Kunden eine gezielte, direkte Ansprache durch Unternehmen.

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Haufe Online Redaktion / Die Onlinefabrik

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