| SEO

Diese Basics sollten Sie bei mobilen Websites beachten

Bei mobilen Websites kommt es auch und vor allem auf Schnelligkeit an.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Zwei Themen stehen bei der mobilen Optimierung von Websites im Vordergrund: SEO und die Auslieferung eines geeigneten Layouts. Welche grundlegenden Parameter Website-Betreiber beachten müssen, um beim Suchmaschinenranking möglichst weit oben zu landen, hat Acquia zusammengestellt.

Da nicht nur Google, sondern beispielsweise auch Bing großen Wert darauf legen, dass Webseiten auf mobilen Geräten optimiert dargestellt werden, sollten folgende Basics berücksichtigt werden. Außerdem ist das Smartphone fester Bestandteil der Customer Journey geworden.

Eine grundlegende Suchmaschinenoptimierung vornehmen: Zunächst sollte die gesamte Website für Suchmaschinen optimiert werden. Mit cleanen URLs lässt sich der Titel einer Website als "lesbare“ URL darstellen (Beispiel: https://www.acquia.com/solutions/web-content-management). Hintergrund: Beim Suchmaschinenranking wird neben den Inhalten auch der Name einzelner Seiten bewertet.

Die Ladegeschwindigkeit mobiler Websites beschleunigen: Immer mehr Anwender nutzen mobile Geräte, um unterwegs nach Informationen zu suchen. Oft sind es Suchanfragen nach Geschäften, Dienstleistern oder Freizeitaktivitäten. Aktuelle, interne Zahlen von Google belegen offenbar, dass heute mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte gestellt werden als über Desktoprechner. Wird etwas gesucht, muss es schnell gehen: Geschwindigkeit ist alles. Eine Website sollte deshalb mit so wenig Code wie möglich auskommen, weitgehend auf Redirects verzichten und im idealen Fall – wenn ein Service oder Onlineshop in mehreren Ländern zur Verfügung stehen soll – auf die Dienste eines Content-Delivery-Service setzen.

Mobile Websites: Po-ups sind ein No-go

Keine Pop-ups setzen: Nach wie vor werden Pop-ups verwendet, um zusätzliche Inhalte oder Detailinformationen anzuzeigen. Abgesehen davon, dass Werbung in Form von Pop-ups auch auf großen Bildschirmen immer weniger Akzeptanz findet, sollte auf mobilen Geräten allgemein darauf verzichtet werden. Spätestens dann, wenn die User nicht genau wissen, wie sie das Pop-up schließen können, verlassen sie sofort die Website und kehren schlimmstenfalls nicht wieder.

Websites mit Responsive Design aufbauen: Mit Responsive Design werden Websites automatisch auf verschiedene Bildschirmgrößen und Auflösungen angepasst. Das heißt, es gibt eine einheitliche Codebasis für alle Devices. Im Unterschied dazu lassen sich native Apps, die jeweils nur für iOS, Android oder Windows 8 oder 10 geschrieben wurden, auch nur auf den jeweiligen Zielplattformen einsetzen. Ihre Reichweite ist eingeschränkt. Im ungünstigsten Fall müssen zwei oder gar drei eigenständige Designs gepflegt werden. Da es beim Responsive Design nur eine Codebasis gibt, die zu warten ist, ergeben sich hier deutliche Zeit- und Kostenvorteile.

Ein mobil-freundliches Design verwenden: Eine einfache Navigation und optimal zugängliche Bedienelemente zeichnen ein mobil-freundliches Design aus. Kurz: Es geht auch um Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit. Dazu gehört beispielsweise auch, dass der Text ohne Zoomen lesbar ist und Links deutlich unterscheidbar voneinander platziert werden. Ferner empfiehlt es sich, auf die Blockade von Bildern, CSS und JavaScript zu verzichten, da dies zu Problemen mit dem Googlebot und als Folge zu schlechteren Rankings führen kann. 

Weiterlesen:

Dieses Website-Design schafft die beste User Experience

Mobiles Internet boomt - alle anderen Medien verlieren

Schlagworte zum Thema:  SEO, Online-Marketing, Mobile Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Customer Experience

Aktuell

Meistgelesen