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Diese vier Zielgruppen sollten Sie 2016 auf dem Schirm haben

"Digitale Mütter" sind sehr aktiv im Web.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Im Marketing hat sich Zielgruppenauswahl mit der Digitalisierung verändert. Eine Studie stellt vier neue Zielguppen vor, die Marketingentscheider kennen sollten.

Früher galten soziodemographische Angaben wie Familienstand, Beschäftigung und Wohnort als Kriterien für die Zielgruppenauswahl, heute ermöglichen direkte Einblicke in Mediennutzung und Konsumverhalten ein anderes Zielgruppenverständnis.

TNS stellt in der Studie "Consumer Barometer" vier neue Zielgruppen vor.

Die „digital Moms“

Die „digital Mom“ befindet sich in einer gut informierten und eng vernetzten Gruppe. Sie kauft online alles, was sie für sich oder ihre Familie benötigt: Kleidung, Schuhe, Heimelektronik und Lebensmittel. Die „digital Moms“ sind besonders aktiv im Web. 75 Prozent veröffentlichen mindestens einmal im Monat einen Beitrag, zum Beispiel auf einem Blog.

Die How-to Video-Nutzer

Weltweit nutzen zwei Drittel aller Internetnutzer mindestens einmal pro Woche Onlinevideos, unter anderem auf Youtube. Von ihnen wiederum schaut ein Zehntel Heimwerker- oder How-to-Videos. Überdurchschnittlich aktiv, halten sich 60 Prozent von ihnen täglich auf Youtube auf. Ihre Motivation: Mehr als die Hälfte schaut Onlinevideos, um etwas Neues zu lernen, und jeder Dritte sucht auf Youtube nach Informationen zu Produkten, die er kaufen will.

Die Millennials

Rund 90 Prozent der 16- bis 34-Jährigen sind täglich online, meist mit dem Smartphone. Drei von vier Millennials gehen mindestens so oft über das mobile Endgerät ins Netz wie über den PC. 40 Prozent, mehr als doppelt so viele wie bei den Nutzern über 35 Jahren, haben für ihre letzten Einkäufe mit dem Smartphone recherchiert.

Die Markenbotschafter

Jeder dritte Onliner weltweit agiert aktiv im Internet. Die Hälfte aller Brand Advocates kommentieren oder liken täglich Posts und Blogbeiträge, 40 Prozent teilen Inhalte oder Links mit anderen. Im Prozess der Kaufentscheidung erreicht man Markenbotschafter besonders gut mit einer mobil optimierten Website. Denn ein Drittel der Markenbotschafter verwendet Smartphones, um sich direkt vor dem Kauf über Produkte zu informieren.

Für die Studie wurden 400.000 Onliner aus 56 Ländern der Welt befragt.

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Haufe Online Redaktion

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