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Die Wissenschaft des Storytelling [Infografik]

Ein guter Titel ist enorm wichtig für den Erfolg von Content.
Bild: Outbrain

Storytelling ist mehr als nur ein Modewort. Durch Storytelling werden Botschaften nachhaltiger vermittelt und positiver aufgenommen. Wie genau Storytelling funktioniert, hat Onespot nun in einer Infografik zusammengefasst.

Im Schnitt liest ein US-Amerikaner am Tag über 100.000 Worte. In Deutschland dürfte diese Zahl kaum niedriger sein. Die Konsequenz, die Onespot daraus zieht: Ein guter Titel ist enorm wichtig für den Erfolg von Content. Außerdem sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Eine beeindruckende Statistik sagt aus, dass 92 Prozent wollen, dass Unternehmen ihre Anzeigen wie eine Story aufbauen. Das heißt, dass eine klare Erzählstruktur außerordentlich entscheidend für den Erfolg von Werbebotschaften ist.

Das Gehirn nimmt Informationen auf Bildern 60 Mal schneller auf als in Texten. Die Devise sollte also sein: Zeige lieber etwas, dass du auch beschreiben könntest. Bilder und Infografiken vermitteln Informationen einfach viel effektiver als Text.

Wie Storytelling das Gehirn beeinflusst

Neutrale Kopplung heißt ein Effekt, der den Zuhörer dazu bringt, eine Information in einer eigenen Erfahrung oder Geschichte einzubauen. Dieser Effekt tritt aber nur auf, wenn bestimmte Areale des Gehirns aktiv sind. Und Storytelling ist ein solcher Aktivator.

Unser mitfühlender Teil des Gehirns erlaubt es uns außerdem, uns gut in Geschichten und Situationen hineinzuversetzen. Setzt man Storytelling geschickt ein, kann die geschilderte Situation vom Leser "gespiegelt" werden. Ein enormer Vorteil in einer Welt, in der Werbung zumeist ausgeblendet wird.

Dopamine werden im Gehirn immer dann ausgeschüttet, wenn wir mit Emotionalität konfrontiert werden. Schafft es Storytelling, Dopamin zu erzeugen, hat das nicht nur eine stärkere Identifikation zur Folge, sondern auch, dass sich der Konsument später bessere daran erinnert.

Fakten können maximal zwei Gehirnregionen aktivieren. Storytelling dagegen schafft es, sehr viele Gehirnareale gleichzeitig zu aktivieren.

Die Formel für smarten Content

Man braucht zunächst Qualitätscontent. Onespot sieht den Schlüssel dazu in der richtigen Dosis von intern produzierten Inhalten und externem Content. Die Frage, die es sich zu stellen gilt, heißt: Welche Skills besitze ich nicht? Welche Arbeiten kann ich gut auslagern?

Die nächste Ingredienz lautet Distribution. Wer soll meinen Content wo am besten konsumieren? Wie erreiche ich meine Zielgruppe? All diese Fragen sind genau so wichtig, wie die Qualität der Inhalte.

Die letzte Zutat heißt Retargeting. Geschickt angewendet, kann Retargeting über den Erfolg und Misserfolg von Content-Marketing-Kampagnen entscheiden.

Das Potential ist laut Onespot riesig. 70 Prozent der Konsumenten sagen, dass sie sich durch Content Marketing der werbenden Firma näher fühlen. Das führt zu bis zu drei Mal so vielen Leads, wie durch traditionelle Marketingmethoden.

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Schlagworte zum Thema:  Content Marketing, Online-Marketing, Marketing, Markenführung

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