0

| Analyse

Das sind die wichtigsten Sicherheitsrisiken für Social Media

Die Social-Media-Auftritte von Unternehmen sind Ziel von Angriffen.
Bild: PhotoDisc Inc.

Social-Media-Verantwortliche sind mit einer ganzen Reihe von Sicherheitsbedrohungen konfrontiert. Dies geht aus einer Erhebung von Nexgate hervor. Das Unternehmen hat ein Jahr lang die Sicherheitsrisiken für die Social-Media-Auftritte der Fortune 100 in den wichtigsten sozialen Netzwerken untersucht.

Firmen aus den Fortune 100 haben im Durchschnitt 320 Social-Media-Accounts. Die größten Sicherheitsrisiken sind unautorisierte Accounts (zum Beispiel von Fans, Mitarbeitern oder zum Zwecke des Protests), falscher Content (Malware-Links, Phishing-Meldungen oder sonstiger Spam) und Account-Hacks.

Im Durchschnitt sind laut Nexgate rund 40 Prozent aller Facebook-Profile und 20 Prozent aller Twitter-Accounts unautorisiert. Das entspricht gut 20 falschen Accounts pro Marke. Am weitesten verbreitet sind Accounts, die mit kostenlosen Giveaways oder Bonuspunkten werben. Eine Marke brachte es auf ganze 330 solcher Accounts.

Der Social Spam stieg im Vergleich zum Sommer 2013 um über 650 Prozent. Er kam von über 50.000 verschiedenen Spammern. Falsche Links führen in aller Regel zu Malware oder Phishing-Seiten.

Und durchschnittlich zwei Accounts pro Firma weisen Merkmale von Hacking auf. Ein Hack bzw. Hijacking stellt sich als starker Anstieg der Aktivität des Accounts dar, mit ungewöhnlichen Posting-Mustern und einer Veränderung bei den geposteten Link-Typen. Die Ergebnisse stehen hier zum Download bereit.

Mehr zum Thema:

Diese Social-Media-Marketing-Trends müssen Sie 2015 kennen

Instagram lockt Unternehmen mit besonders starkem User Engagement

Facebook verliert aktive Nutzer

Haufe Online Redaktion

Social Media, Online-Marketing

Aktuell

Meistgelesen