30.07.2013 | Keyword Advertising

Die fünf wichtigsten Neuerungen der Google Enhanced Campaigns

Auch auf Tablets klappen Adwords-Anzeigen nun besser.
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Kampagne für alles! Google hat am 22. Juli alle Adwords-Projekte auf erweiterte Kampagnen („Enhanced Campaigns“) umgestellt. Mehr Möglichkeiten bei einfacherer Handhabung war das Ziel der Umstellung. Wir stellen die fünf wichtigsten Änderungen vor.

Besser und simpler. Das verspricht Google für die neuen, erweiterten Kampagnen.  Trotz den Vereinfachungen verdienen sich die neuen Google Adwords-Kampagnen ihren Namen durchaus. Denn neben neuen Features hat Google alte Bestandteile aufgefrischt und verbessert. Dabei ist die individuelle Anpassung von Anzeigen ganz klar die große Stärke der Enhanced Campaigns.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

1. Die Zusammenlegung der Gerätegruppen Desktop, Mobile und Tablet macht mehrere Kampagnen für verschiedene Endgeräte überflüssig. Wollte man früher eine Anzeige speziell für mobile Geräte schalten, musste eine neue Kampagne her. Das gehört nun der Vergangenheit an. Im Prinzip kann nun mit einer Adwords-Kampagne genau gesteuert werden, welche Devices priorisiert und welche weggelassen werden sollen.

2. Google hat die Gebotssteuerung überarbeitet. Nun ist es möglich, flexibler und präziser bei der Standort-oder Uhrzeitauswahl vorzugehen. Wer beispielsweise ein Geschäft nur während den eigenen Öffnungszeiten bewerben will, kann das nun tun.

3. Auch die Sitelinks wurden überarbeitet und erweitert. Mit Sitelinks sind die spezifischen Anzeigen unter und neben den Suchergebnissen gemeint. Die neue Gebotssteuerung trifft auch auf die Sitelinks zu und erlaubt somit eine bessere Steuerung. Endlich soll auch die thematische Zuordnung von Sitelinks besser klappen.

4. Google führt Anruferweiterungen ein. Damit kann man bei einer mobilen Anzeige eine Telefonnummer samt Anrufbutton hinzufügen.

5. App-Erweiterungen sind ebenfalls neu. Bei Werbung für Apps war es bisher nicht möglich, zwischen verschiedenen Betriebssystemen zu unterscheiden. Hier hat Google nun nachgebessert. Ein iOS-User bekommt nun keine Apps mehr aus dem Google Store angezeigt, ein Android-User sieht keine Werbung für Programme aus Apples App-Store.

Gefahren lauern dennoch. Zwar bleibt das Kampagnenbudget unangetastet, aber durch die fehlende Trennung bei den Endgeräten einer Kampagne muss nun beispielsweise Smartphone-Werbung extra ausgeschaltet werden, falls diese nicht erwünscht ist. Verschiedene Leitfäden helfen bei der Eingewöhnung.

Leitfäden und Ratgeber zu den Enhanced Campaigns

Der Adobe-Leitfaden zur Umstellung auf Google Enhanced Campaigns richtet sich an Kunden von Adobe Adlens. Die zehn Tipps sind also vor allem für Benutzer von Adlens, einem System zur Verwaltung von Anzeigenkampagnen, interessant.

Adobe Adlens Leitfaden hier downloaden.

Auch der Bundesverband  Digitale Wirtschaft veröffentlicht in Zusammenarbeit mit Google einen Leitfaden zu den wichtigsten Änderungen der erweiterten Kampagnen zusammen mit Tipps und Handlungsempfehlungen. Der 14-seitige Ratgeber gibt eine Einführung über die Änderungen und Möglichkeiten der neuen Kampagnen. Spezielle Kapitel über Targeting von Ort, Zeit und Endgerät bieten eine gute Übersicht über die Enhanced Campaigns.

BVDW Leitfaden hier lesen.

Schlagworte zum Thema:  Google, AdWords, Keyword Advertising

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