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Programmatic ist eine der wichtigsten Technologien im digitalen Marketing. Das Wachstum beim Thema Programmatic wird 2017 enorm sein. Und auch die Marketing-Budgets steigen und steigen. Doch was genau wird dieses Jahr den Markt bestimmen? Searchenginewatch hat die drei wichtigsten Programmatic-Trends benannt.

Programmatic (Programmatic Marketing - was ist das?) ist eine Wachstumsbranche. Für 2017 wird gar ein Zuwachs von 31 Prozent prognostiziert. Damit schlägt das Programmatic-Wachstum die Bereiche Social Media (25 Prozent) und Video (20 Prozent) zum Teil deutlich.

Mit dem Wachstum kommt auch das Geld. Laut einer Studie planen 70 Prozent der B2B-Marketer, die Budgets für Programmatic anzuheben. Für was wird dieses Geld insbesondere verwendet? Drei Programmatic-Trends stechen heraus.

#1 Cross-Device-Kampagnen

Es ist kein Geheimnis: Das Smartphone ist der Marketingtrend 2017 (10 wichtige Mobile-Marketing-Trends für 2017). 40 Mal pro Tag schauen wir selbst auf das Smartphone, vier von fünf Konsumenten besitzen ein Smartphone. Kein Wunder also, dass sich Programmatic 2017 sehr auf das Smartphone fokussieren wird. Emarketer prophezeit gar, dass sich 75 Prozent aller Programmatic-Ausgaben auf Mobile konzentrieren werden. Diese Liste lässt sich mit diversen Studien fortsetzen, aber der Weg ist klar. Über kurz oder lang hat der Desktop gegen Mobile keine Chance. Noch geht es allerdings vor allem darum, den Kunden auf allen Geräten zu erreichen. Deswegen heißt ein Programmatic-Trend 2017: Cross-Device-Kampagnen. Programmatic-Marketer müssen also Kampagnen entwerfen, die den Konsumenten auf allen Bildschirmen erreichen.

#2 Header Bidding

Was ist Header Bidding? Beim Header Bidding geht es darum, mehrere Gebote gegeneinander laufen zu lassen. Hier gewinnt das höchste Gebot. Bei dem bisherigen System - auch Waterfall genannt - ging es um Kampagnenprioritäten und nicht primär um Höchstgebote, da die Gebote nacheinander getätigt wurden. Der Vorteil von Header Bidding ist einerseits die Geschwindigkeit (alle Gebote werden gleichzeitig getätigt) und andererseits mehr Transparenz. Für Publisher hat das Verfahren zudem den Vorteil, dass Anzeigenplätze nicht mehr verramscht werden und im Schnitt mehr Geld umgesetzt wird. Für Advertiser wird Programmatic Advertising mit Header Bidding dagegen planbarer und einfacher automatisierbar.

#3 Deep Learning

Die Megatrends 2017 verraten es, Machine Learning und K.I. werden dieses Jahr einen Wachstumsschub erhalten. Mit Deep Learning wird die K.I. nun auf ein neues Level gebracht, von dem auch Programmatic profitieren wird. Dank Deep Learning werden Advertiser 2017 große Fortschritte in den Bereichen Nutzerverhaltensvorhersagen, Werbeplatzeffektivität und Analytics machen. Marketing Automation wird enorm von Deep Learning profitieren und im Endeffekt dafür sorgen, dass Programmatic Kampagnen effektiver, schneller und gewinnbringender abgewickelt werden können.

Schlagworte zum Thema:  Marketing Automation, Digitales Marketing, Mobile Advertising

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