18.03.2015 | Top-Thema Die Dos und Don‘ts bei der Marketing Automation

Automation: Auf was Sie achten sollten

Adobe

Kapitel
Was Sie bei Marketing Automation beachten sollten.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Automation ist bereits ein großes Thema und trotzdem erst in den Kinderschuhen. Viele Vorteile bringt eine sauber integrierte Automation-Lösung. Bis zu diesem Ziel ist es allerdings ein weiter Weg. Denn Automation kann nicht über Nacht eingeführt werden. Wir zeigen, was Sie tun sollten und was Sie besser bleiben lassen.

 

Keine Frage: Die zentralen Vorteile der Marketing Automation sind bekannt: Mehr Effizienz, weniger Fehler. Ein erster Schritt, der Automation näher zu kommen, sind folgende Dos.

 

Prozessanalyse kommt zuerst

Keine Automation ohne genaues Wissen über den derzeitigen Workflow. Und genau meint extrem genau. Automation duldet keine Worte wie „ungefähr“ oder „ in etwa“. Die Prozessanalyse ist deswegen der erste, aber auch der entscheidende Schritt auf dem Weg einer Marketing Automation. Beteiligen Sie deswegen bei diesem Schritt auch externe Experten. Sie können nicht genug Wissen über den Prozess sammeln, bevor Sie ihn automatisieren. Nehmen Sie sich also Zeit. Innerhalb weniger Tage werden Sie zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen.

 

Automation ist ein Teamprozess

Es hat keinen Zweck, eine Automation hinter dem Rücken des Teams einzuführen, welches das Aufgabengebiet normalerweise betreut. Nicht nur aus diesem Grund ist es sinnvoll, dieses Team bei der Integration mit ins Boot zu holen. Nicht nur werden Sie dadurch wichtige Informationen über den Workflow erhalten, Sie haben auch die Chance, dem Team näherzubringen, welche Tätigkeiten automatisiert werden, und warum es dennoch so wichtig ist, dass andere Aufgaben weiter von menschlicher Hand erledigt werden. Der wichtigste Grund ist jedoch ein anderer: Einmal angewandt, muss auch die Automation überwacht werden. Wenn Probleme auftreten, muss schnell eingegriffen werden können. Und dafür kommen am ehesten die Leute in Frage, die das Aufgabenfeld zuvor betreut haben.

 

Koordinator zuweisen

Das allgemeine Vorurteil zu Marketing Automation besagt: Einmal integriert, muss sich um nichts mehr gekümmert werden. Aber das stimmt so nicht. In den meisten Fällen wird dennoch jemand gebraucht, der einerseits den automatisierten Prozess im Auge behält, aber vor allem das große Ganze im Blick hat. Denn normalerweise besteht ein Workflow aus vielen Prozessen, die zu einem Ganzen werden. Manche davon werden automatisiert ablaufen können, manche nicht. In jedem Fall braucht es jemanden, der den Überblick behält. Und nochmal: Marketing Automation heißt meistens nicht, dass Arbeit wegfällt, sondern dass sie effizienter und im größeren Stil erledigt werden kann.

 

Flexibel sein

Verlassen Sie sich nicht blind auf Automation. Gerade in der Anfangsphase werden Sie oft gezwungen sein, Anpassungen durchzuführen. Um flexibel sein zu können, sollten Sie die Analyse nicht vernachlässigen. Einmal eingeführt ist die Automation kein Freifahrtschein, diesen Bereich nun in Ruhe zu lassen. Um ein ideales Ergebnis zu erreichen, sollten Sie regelmäßig optimieren. So können Sie auch bei technologischen Neuentwicklungen schnell reagieren.

 

Weiterlesen

Attribution: "Die What-if-Maschine existiert nur in der akademischen Wunschwelt"

Programmatic Marketing - der heilige Marketing Gral?

Fünf Garanten für erfolgreiche Marketing Automation

 

Schlagworte zum Thema:  Marketing Automation, Big Data, Digitales Marketing

Aktuell

Meistgelesen