31.01.2014 | Datenschutz

Kunden sind skeptisch, wenn es um die Erfassung ihres Kaufverhaltens geht

Onlinehändler genießen weniger Vertrauen als ihre stationären Wettbewerber.
Bild: Michael Bamberger

Die Boston Consulting Group (BCG) hat in einer globalen Studie untersucht, welche Daten Kunden für sensibel halten und welche Branchen das größte Vertrauen in Sachen Datenschutz genießen.

Die Datenschutzbedürfnisse der Kunden ähneln sich weltweit ziemlich: Am wenigsten sensibel werden Rückmeldungen bzw. Beschwerden über Marken, Produkte oder Services eingestuft. Auch Markenvorlieben halten die meisten Kunden für nicht besonders geheim. Ebenfalls nicht besonders schützenswert sind für sie Name, Alter, Geschlecht und Interessen. Bei Themen wie Kaufabsichten, Kaufhistorie und Surfhistorie überwiegt hingegen die Zahl der Skeptiker. Am sensibelsten sind Kreditkartendaten, Finanzdaten, Daten über Kinder sowie Informationen über die Gesundheit.

Dies korrespondiert mit der Angst vor Missbrauch in den einzelnen Branchen. Am schlechtesten kommen Kreditkartenfimen und Soziale Netzwerke weg. Öffentliche Stellen, Banken und Suchmaschinen genießen ebenfalls eher wenig Vertrauen. Außerdem interessant: Onlinehändler schneiden schlechter ab als stationäre Händler und Kundenbindungsprogramme.

Zudem sind die Datenschutzbedürfnisse in den Altersgruppen laut BCG nicht so unterschiedlich wie angenommen. Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

Wie Sie in Deutschland datenschutzkonform werben, lesen Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Marketing, Online-Marketing, Dialogmarketing, Big Data

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