27.11.2015 | Online Marketing

Das sind die häufigsten Fehler beim Social-Media-Monitoring

Mit dem Zuhören allein ist es beim Monitoring nicht getan.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Was denken Kunden? Was macht der Wettbewerb? Das Potenzial von Social-Media-Monitoring haben Unternehmen erkannt. Die Herangehensweise ist jedoch nicht immer optimal. Jan Bartels, Geschäftsführer von Webbosaurus, gibt Tipps.

Social-Media-Monitoring untersucht das gesamte Web nach relevanten Inhalten zu eigenen Marken, Produkten, zum Wettbewerb und branchenrelevanten Themen. Barthels nennt die häufigsten Fehler und zeigt auf, wie sich diese vermeiden lassen.

  • Reden ohne zuzuhören. Die ersten Schritte eines Unternehmens in die sozialen Medien führen meist über Facebook und Twitter. Inhalte werden dort zum Teil publiziert, ohne vorab zu hinterfragen, was die Zielgruppe beschäftigt beziehungsweise interessiert. Wer nicht zuhört, läuft Gefahr, potenzielle Brandherde zu übersehen. Monitoring liefert eben diese Hintergrundinformationen und sollte daher als Grundlage für eine Social-Media-Strategie angesehen werden.
  • Zuhören ohne konkretes Ziel. Unternehmen formulieren oft keine oder nur unkonkrete Zielvorstellungen. Meist werden zunächst einmal die Meinungen rund um die eigene Markenwelt im Blick behalten. Welche Rückschlüsse aus den Daten gezogen werden, bleibt leider häufig unklar. Zu oft wird hier der zweite vor dem ersten Schritt getan.
  • Ziele ohne Workflow. Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der Erhebung der Daten. Diese müssen ausgewertet und die Ergebnisse den passenden Abteilungen übergeben werden. Die Ressourcen für diesen Workflow müssen fortwährend optimiert und bei der Budgetplanung berücksichtigt werden.
  • Alibimäßige Nutzung des Tools. Das Monitoring wird häufig aufgesetzt, dann aber nur noch ab und zu oder auch gar nicht mehr genutzt. Dies liegt häufig an der Komplexität des Tools. Um eine effiziente Nutzung sicherzustellen, bedarf es der notwendigen Zeit, um sich mit dem Tool auseinanderzusetzen. Bei Bedarf sollten Sie einen Dienstleister hinzuziehen, der die wichtigsten Erkenntnisse zusammenträgt und individuelle Fragestellungen beantwortet.
  • Mit dem Aufsetzen ist es nicht getan. Unabhängig davon, ob sich ein Unternehmen für eine Social Media Analyse oder ein Tool entscheidet, mit dem Aufsetzen ist es nicht getan. Monitoring ist ein Prozess und  bedarf stetiger Anpassung der Suchbegriffe und Ziele.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Dialogmarketing

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