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Das sind die Big Points der mobilen Transformation

Insellösungen können schön sein, sind aber nicht gefragt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die digitale Transformation ist in weiten Teilen eine mobile Transformation, in deren Folge sich in den Unternehmen in den kommenden Jahren noch einiges ändern wird. Damit dieser Prozess gelingt, gilt es, an vielen Stellschrauben zu drehen.

Im Jahr 2015 hat die mobile Transformation in vielen Unternehmen Konturen angenommen. Häufig wurden jedoch nur Teilbereiche oder spezifische Anwendungsfälle durch mobile Lösungen verbessert. Das greift zu kurz, um Informationssilos aufzulösen und mehr Produktivität und bessere Ergebnisse in Abteilungen wie Marketing, Vertrieb oder Produktentwicklung zu schaffen.

Damit 2016 die mobile Transformation erfolgreich weiter vorangetrieben werden kann, sollten Unternehmen mehrere Big Points beachten, rät Tim Wiengarten von Rabbit mobile.

So gelingt die mobile Transformation

Mehr Strategie

Der digitale und mobile Wandel muss an der Unternehmensstrategie ausgerichtet sein, damit er Einfluss auf ganze Unternehmensbereiche und grundsätzliche Arbeitsabläufe haben kann. Mobile Lösungen müssen auf der Strategie und Kultur eines Unternehmens fußen und auf einer bereits bestehenden IT-Landschaft aufsetzen. Die technische Infrastruktur wird dafür oft ergänzt oder in Teilen abgelöst. Auch Themen wie Compliance und Sicherheit müssen neu beleuchtet und diskutiert werden. Ebenso die Frage, wie Arbeits- und Arbeitszeitmodelle aus dem Industriezeitalter überhaupt noch beibehalten werden können und sollten.

Mehr Veränderung

Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die die mobile Transformation intern vorantreiben. Und die Mitarbeiter, die nicht direkt an dem mobilen Transformationsprozess mitarbeiten, dürfen nicht top down vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Sie sollten möglichst früh informiert und bei Diskussionen miteinbezogen werden, um den Zweck der mobilen Transformation und die Vorteile für sich selbst und den Kunden zu erkennen. Über Schulungen erlernen Mitarbeiter anschließend den Umgang mit den mobilen Anwendungen.

Mehr als eine Insellösung

Die Sicht auf mobile Lösungen muss weg von dem Gedanken "wir bauen uns eine App" hin zu einer strategiebegleitenden und -unterstützenden Gesamtidee.

Mehr als Technik

Bei der Entwicklung mobiler Lösungen geht es nicht nur um technisches Know-how, sondern auch um Bedienfreundlichkeit. Aspekte wie nutzerzentriertes Design und motivierende Benutzerführung müssen allerdings nicht komplett neu erfunden werden, es gibt schon seit Jahren viele Best-Practice-Beispiele. Nicht umsonst beschäftigen sich Menschen aus freien Stücken oft stundenlang mit Apps auf ihren Smartphones und Tablets. Erfolgreich wird, wer diese Mechanismen versteht und sie auf mobile Geschäftsprozesse im B2B anzuwenden weiß.

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Commerce, Mobile Marketing, Digitalisierung

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