| Customer Journey

So funktioniert die Kundenansprache in der Weihnachtszeit

Was der Weihnachtsmann bringt, entscheidet sich ab Oktober.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Nicht einmal jeder Dritte hält sich an Weihnachten an die Wunschliste seiner Liebsten. Was das für die Kundenansprache bedeutet, fasst die Google-Studie "X-Mas Customer Journey“ zusammen.

TNS Infratest hat im Auftrag von Google über 2.500 deutsche Internetnutzer zum Such- und Kaufverhalten in der Weihnachtszeit befragt. Hier die fünf Chancen, die sich aus den Antworten für Händler ergeben:

  • Die Suche nach Geschenken beginnt schon im Oktober: 17 Prozent der Befragten halten zum Herbstanfang Ausschau nach Ideen. 23 Prozent starten im November mit dem Weihnachtsshopping, die Kaufentscheidung fällt dann aber meist erst Anfang Dezember. Für Händler gilt: Seien Sie bereits in der ersten Phase des Kaufprozesses, der Suche nach Inspiration, bei Ihren Kunden präsent.
  • Mobiloptimierung ist in der Weihnachtszeit besonders wichtig. 20 Prozent der Online-Suchenden nutzen das Smartphone für ihre Recherche. Bei den unter 24-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Jeder Dritte schließt seine Suche auch auf diesem Gerät ab.
    Aber auch der stationäre Handel muss mitmachen: 65 Prozent aller Smartphone-Sucher schauen sich vor dem Kauf auch in Läden um. Testen Sie deshalb Ihre mobile Website. Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass 55 Prozent der Websites Usability-Probleme aufwiesen. Vor allem lange Ladezeiten (25 Prozent) und mangelnde mobile Optimierung (21 Prozent) machten den Kunden das Kaufen schwer.
  • Vergessen Sie Ihre Lieferzeiten nicht. Kundenorientierte Lieferungen sind oft ausschlaggebend für den Kauf. Wichtiger als Rabatte (15 Prozent) und Gutscheine (zehn Prozent) sind Kunden kostenlose Lieferungen (24 Prozent), Rückgaberecht sowie schnelle Lieferung (je 19 Prozent). Bei personalisierten Geschenken wie Kalendern oder Fotobüchern gilt: Geben Sie rechtzeitig den voraussichtlichen Liefertermin an.
  • Jede zweite Geschenkesuche startet im Web. Sechs von zehn Befragten starten über eine Suchmaschine. An zweiter Stelle folgen Websites und Apps der Händler (28 Prozent). SEO und SEA sind deshalb wichtiger als Schaufensterdeko.
  • Jeder Zehnte nutzt lokale Online-Dienste oder Suchmaschinen bei der Suche nach Geschenken. In der jungen Zielgruppe unter 24 Jahren ist es sogar jeder Fünfte. Stationäre Händler verschaffen sich Vorteile durch lokale Produktanzeigen, SEO-Optimierung oder Click-to-Call-Funktionen.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Customer Journey, Kundenbindung, Handel, E-Commerce

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