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So funktioniert visuelles Storytelling

Wer mit seiner Botschaft durchdringen will, muss beim Content auch auf starke Bilder setzen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Um aus der Masse an Online-Inhalten herauszustechen, reichen gute Texte allein nicht mehr aus. Auch visuelle Inhalte gehören dazu. Miriam Rupp von Mashup Communications erklärt, wie visuelles Storytelling in der Unternehmenskommunikation funktioniert. 

Noch vor wenigen Jahren fühlte sich die Mehrheit der Internetnutzer von der Menge an Informationen im Netz überfordert. Laut einer Studie der Bitkom haben sie die meisten inzwischen an den Umgang mit der Informationsflut gewöhnt und sind problemlos in der Lage, die Inhalte herauszufiltern, die sie interessieren.

Für die Unternehmenskommunikation bedeutet dies jedoch, dass Texte allein nicht mehr reichen, um aufzufallen. Visuelles Storytelling gehört ebenfalls dazu, wobei es mit Standardpressebildern und langweiligen Infografiken nicht getan ist. Miriam Rupp erklärt, worauf es beim visuellen Storytelling ankommt.

  • Spannend und neu. Noch immer werden viele Pressemitteilungen "nackt" verschickt. Doch selbst inklusive klassischer Pressefotos hauen die meisten Infografiken niemanden vom Hocker. Statistiken und Fakten sind zwar notwendig, können aber durch Infografiken deutlich aufgepeppt werden. Diese heben sich durch auffallende Schriftarten, Animationen, Links und andere Elemente positiv von der Masse ab. Kostengünstige Tools zur Herstellung gibt es von Visualize.my, Infoactive oder Google. Wem dies alles zu aufwändig ist, der kann ein Gif statt eines klassischen Pressebildes verschicken.
  • Micro-Clips. Videos werden auf Facebook zwölfmal häufiger geteilt als Links und Texte zusammen genommen. Viele junge Unternehmen treffen mit 6-Sekunden-Videos, Snapchat oder Instagram-Clips den Nerv der User. Mit ein wenig Kreativität erreicht man seine Zielgruppen auf diese Weise mit kleinem Budget.
  • Weg vom Produkt. Wer seine Botschaften mit Bildern oder Videos untermauen will, sollte sich trauen, vom Produkt wegzukommen. Es sollte weniger darum gehen, das Produkt zu bewerben, als vielmehr darum, eine spannende Story zu erzählen. Wenn sie die Geschichte in einen größeren Kontext verpacken, können Sie eine Fortsetzungsgeschichte schreiben und das Verlangen Ihrer Zielgruppe nach mehr Inhalten wecken. Fragen Sie sich: Welchen visuellen Content erstellen meine Nutzer selbst gerne? Lieben sie Sonnenuntergänge, kann sogar ein IT-Unternehmen ein Foto von seinem Hauptsitz mit Sonnenuntergang im Hintergrund zeigen. Natürlich ersetzt keine Grafik und kein Bild eine gute Story, sie können jedoch die Geschichte stützen, die man erzählen will.

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Haufe Online Redaktion/ Miriam Rupp, Mashup Communications

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