| Content Marketing

Die hohe Kunst der Content-Vermehrung

Mit kundenspezifischem Content punkten.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wer mit zielgruppen-relevanten Content bei Kunden und Interessenten punkten will, muss nicht jeden Tag die Welt neu erfinden. Umnutzung ist deshalb das Gebot der Stunde. In der Praxis bedeutet das, dass Sie ein Stück Content nehmen und für mehrere Kanäle anpassen. Das Whitepaper "So machen Sie aus einem Content-Artikel 100" zeigt, wie Sie dabei in neun Schritten vorgehen.

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie Storys so planen, dass sie für die von Ihren Kunden bevorzugten Kanäle verpackt und optimiert sind. Die neun wichtigsten Schritte in aller Kürze.

Schritt 1: Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen. Entscheidend ist, dass Ihre Kunden spezifische Wünsche und Anforderungen haben; Ihr Content muss diese Unterschiede berücksichtigen und Resonanz erzeugen. Erstellen Sie Personas - wenn Sie mit einer en Altersgruppe kommunizieren, sind drei bis fünf Personas ideal.

Schritt 2: Identifizieren Sie die bevorzugten Content-Arten für jede Persona. Einige der Kunden lesen vielleicht lieber Artikel oder Blogposts, andere bevorzugen visuelle Hinweise in einer Diashow, die kürzer sind. Sie haben möglicherweise Personen, die gerne Videos anschauen, und andere, die Infografiken bevorzugen. Sie müssen Ihre Kundengruppe kennen und identifizieren, welche Content-Formate Sie in Ihr Gesamtangebot aufnehmen sollen.

Schritt 3: Kernthema einer Story. erstellen wir einen Blogpost zum Thema mit dem griffigen Titel „15 Möglichkeiten, um...“ Fügen Sie einen universeller Tipp hinzu, der sofort nach dem Lesen des Contents genutzt werden kann.

Schritt 4: Definieren Sie, wie die Story sich bei jedem Content-Format unterscheidet. Jedes Format braucht eine eigene, dem Format angepasst Story, bspw. für Artikel, Dia-Show, Pinterest, Quiz, Infografik, Videoshow, Facebook-Posts, Twitter-Posts oder vom Verbraucher erstellter Content.

Schritt 5: Übergeben Sie Content an einen Texter. Es hat sich bewährt, immer mit dem Texter zu sprechen, bevor er bzw. sie mit der Arbeit an der Story beginnt, insbesondere wenn Sie einen Blogpost in möglichst vielen verschiedenen Formaten  nachnutzen wollen.

Schritt 6: Recherche und Texte. Übergeben Sie den Textern eine Liste genehmigter Quellen – oder mindestens eine Liste der Quellen, die sie verwenden bzw. nicht verwenden dürfen – damit Sie bei der Lieferung des Textes keine Überraschungen
erleben.

Schritt 7: Bearbeiten Sie die Kopie. In jedem Fall sollten Sie dafür sorgen, dass die Webveröffentlichung für Suchmaschinen optimiert ist, bevor Sie den Text in verschiedene Content-Formate bringen.

Schritt 8: Erfolgsmessung. Jedem Teil des Contents müssen Kundenaktionen zugeordnet werden. Sie könnten beispielsweise messen, wie oft ein Artikel geteilt wurde, wie viele Personen an dem Quiz teilnahmen oder wie viele Namen Sie bei Handlungsaufforderungen in einzelnen Content-Teilen erfasst haben.

Schritt 9: Messen und Verfeinern. Sobald Sie Ihren Content über die verschiedene Kanäle freigegeben haben, können Sie Kennzahlen ermitteln. Die Kennzahlen zeigen, dass bestimmte Arten von Content bevorzugt werden und andere nicht so gefragt sind. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Strategie für die Zukunft verfeinern.

>> Das komplette Whitepaper "So machen Sie aus einem Content-Artikel 100" können Sie hier herunterladen.

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