Die Erfolgsmessung darf auch im Content Marketing nicht vernachlässigt werden. Bild: Haufe Online Redaktion

Content schön und gut, aber was haben die neuen, aufwändigen Inhalte tatsächlich gebracht? Für Content Marketing ist es sehr wichtig, Erfolge zu messen und benennen zu können. Das ist leichter als gedacht und klappt bereits mit einfachen Mitteln.

Website Besucher

Von neuen Besuchern auf Ihrer Website können Sie sich zunächst nichts kaufen. Trotzdem ist die Zahl an neuen Nutzern eine sehr relevante Zahl für Content-Erfolg, die auch Aussagekraft hat. Denn diese neuen Besucher lassen sich nicht nur gut einem bestimmten Inhalt zuordnen, der den Besucher auf Ihre Website gelockt hat, sondern auch den Kanal, über den er gekommen ist, können Sie mit einem einfachen Analysetool wie Google Analytics zurückverfolgen. Falls Sie das tun, und etwas wie „Einzigartige Besucher“ in Google Analytics suchen, sparen Sie sich die Mühe. Google fasst diese Zahl seit einiger Zeit einfach nur unter „Nutzer“ zusammen.

Weitere interessante Website-KPIs: Seitenaufrufe (Page Impressions), Seiten pro Sitzung, Absprungrate, Besuchsdauer, Neue Nutzer/Sitzungen.

Abonnentenwachstum

Wenn Sie einen Newsletter haben (und dank der enormen Effizienz von E-Mail-Marketing ergibt das sehr viel Sinn), dann ist eine zentrale KPI für die Effizienzmessung das Wachstum der Newsletter-Abonnenten. Die sogenannte List-Growth-Rate sagt Ihnen in einer kompakten Zahl, wie hoch dieses Wachstum ausfällt. Mindestens genauso geeignet ist die Click-To-Open-Rate, also die Zahl derjenigen, die die Mail geöffnet haben, und dann auf mindestens einen Link geklickt haben. Hier lässt sich gut ablesen, wie stark welcher Content neue Besucher angelockt hat. Fast jedes Newsletter-Programm wie etwa MailChimp hat entsprechende Analyse-Funktionen.

Weitere interessante Newsletter-KPIs: Open Rate, CTR.

Mehr zu Newsletter-KPIs

Suchmaschinen-Rankings

Content wird nicht selten deswegen erstellt, um viele Besucher über Google und Co. zu bekommen. Das kann mitunter eine Weile dauern und ist dank des geheimen Google-Algorithmus' nicht selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung zu verfolgen. Dabei geht es natürlich vor allem um die vorderen Positionen. Rankings einzelner Keywords können Sie in der Google Search Console einsehen. Idealerweise verbinden Sie die Google Search Console mit Google Analytics und können so einzelne Rankings einsehen. Der Vorteil ist, dass Sie auch sehen können, wie viele Leute auf das Suchergebnis geklickt haben. Der Nachteil ist, dass die Darstellung nicht besonders übersichtlich und praktisch ist. Wer mehr Informationen benötigt, der kommt wohl nicht um ein professionelles SEO-Tool wie Sistrix oder Ryte herum.

Weitere interessante SEO-KPIs: Domain/Page Authority, Besucher über Google/Bing/Yahoo, CTR.

Social Media Engagement

Wie gut der eigene Content auf Social Media ankommt, lässt sich relativ leicht ablesen. Es liegt in der Natur von Social Media, dass Transparenz an der Tagesordnung ist. Schließlich wollen Facebook und Co., dass die ganze Welt weiß, wie beliebt ein bestimmtes Stück Content ist. Egal ob Kommentare, Shares oder Mentions – jedes soziale Netzwerk bringt mittlerweile seine eigenen Analyse-Tools mit, die es einfach machen, herauszufinden, welche Inhalte die meisten Reaktionen hervorgerufen haben.

Weitere interessante Social-Media-KPIs: Besucher über Social Media, Follower Wachstum, direktes Feedback.

Leads

Zunächst ist es wichtig, dass Sie definieren, was zu einem Lead zählt. Das kann etwas Einfaches sein, wie ein Download oder eine Registration. Es kann aber auch das Testen einer Versuchsversion Ihres Produkts, das Abonnement eines Newsletters oder die Teilnahme an einem Event sein. Wichtig für das Tracking ist, dass sie vorher genau festlegen, wann der Lead vollzogen ist. Viele Leads können Sie einfach per Google Analytics („Zielvorhaben“) einrichten. So können Sie zum Beispiel eine Dankesseite, die nur erscheint, wenn der Nutzer etwas Bestimmtes gemacht hat, als Lead festlegen. So können Sie auch leicht zurückverfolgen, über welchen Kanal und – fast noch wichtiger – warum (also wegen welchem Stück Content) er den Weg zu Ihnen gefunden hat. Welche Content die meisten Leads erzeugt hat, ist eine einfache Methode, die Effizient des Inhaltes zu bestimmen.

Schlagworte zum Thema:  Content Marketing, Content, Analytics

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