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CEOs fehlt es an kommunikativen Fähigkeiten

Die Zahlen im Griff, die Kommunikation nach außen weniger. Chefstrategien müssen dazulernen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit der Kommunikation nach außen tun sich CEOs schwer. Dies zeigt die Studie "Revealing the Chief Strategist’s Hidden Value“ von Roland Berger und den Universitäten Genf und St. Gallen. Konzeptlosigkeit und schlechter Führungsstil werden ihnen immer häufiger zum Verhängnis.

Nimmt die kritische Wahrnehmung eines Unternehmens intern und extern zu, steigt der Erfolgsdruck in den Chefetagen. Dann wird die Kommunikation mit Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit zu einer Herausforderung. Diese meistern CEOs und Chefstrategien nicht immer mit Bravour, wie die aktuelle Studie belegt.

Stakeholder seien in den vergangenen Jahren viel aktiver geworden und würden genau zuhören, wenn Führungskräfte sich zu einem Thema äußern, erklärt Torsten Oltmanns, Partner von Roland Berger – eine Herausforderung für Unternehmen, die sich nicht immer meistern. Führungskräfte scheitern demnach nicht nur an harten Fakten, sondern immer öfter auch an weichen Faktoren: Scheinbare Konzeptlosigkeit, schlechter Führungsstil oder misslungene Kommunikation werden Firmenlenkern immer öfter zum Verhängnis.

Oltmanns weist darauf hin, dass Strategie und Kommunikation heute nicht mehr trennbar seien und die Chefetage deshalb über ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten verfügen müsse.

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