07.07.2014 | CCO-Studie

Marketing und Kommunikation wachsen zusammen

Soziale Netzwerke verändern die Kommunikation weiter.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die für eine CCO-Studie von Weber Shandwick Befragten sind sich einig, dass die Veränderungen in der Medienlandschaft erheblichen Einfluss auf die Unternehmenskommunikation haben werden. Zum einen werde Social Media an Bedeutung gewinnen, zum anderen würden Marketing und Kommunikation weiter zusammenwachsen.

"The Rising CCO V" heißt die internationale Studie, für die die Kommunikationsagentur Weber Shandwick Chief Communication Officers (CCOs) über die Veränderungen ihrer Aufgaben und Arbeitsbereiche befragt hat. Demnach verantworten dieses immer häufiger auch digitale Inhalte und Social Media in ihren Abteilungen, wodurch der Bedarf an entsprechenden Experten wächst. 73 Prozent sind aktuell auf der Suche nach Mitarbeitern oder versuchen, intensive Beziehungen zu einflussreichen Social-Media-Nutzern oder Bloggern aufzubauen.

91 Prozent halten die sozialen Medien für eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente der Zukunft (dass das noch nicht alle so sehen, belegt eine andere Studie). Eine Ansicht, die in allen vier untersuchten Märkten (Nordamerika, Europa, Lateinamerika und der asiatisch-pazifische Raum) geteilt wird. 73 beziehungsweise 69 Prozent glauben außerdem an eine wachsende Bedeutung von Mobile und Bewegtbild und etwas mehr als die Hälfte glauben, es würden noch weitere Veränderungen folgen.

Die breite Mehrheit der Befragten (90 Prozent) erkennt in Content Marketing einen Trend, der sich langfristig auf die Unternehmenskommunikation auswirken wird. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) setzt schon jetzt auf eigene Inhalte, weitere 18 Prozent sind auf dem Weg dahin und 14 Prozent planen, in Zukunft eigene Inhalte zu publizieren.

Weil Kommunikationsverantwortliche zusätzlich Verantwortung fürs Marketing übernehmen, scheinen die beiden Bereiche zusammenzuwachsen. Dies liegt nach Ansicht von Christian Schulz, CEO von Weber Shandwick, an der stark fragmentierten Medienlandschaft, die es immer wichtiger macht, mit einer einheitlichen Stimme zu kommunizieren. Dadurch seien Unternehmens- und Marketingimage kaum noch voneinander zu trennen. Diese Ansicht teilen 84 Prozent der Befragten. Zwei Drittel (62 Prozent) stimmen außerdem überein, dass PR und Marketing künftig eng zusammenarbeiten müssen.

Schlagworte zum Thema:  Marketing, Social Media, PR

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