| BVDW-Umfrage

Social Media sorgt für elf Prozent der Agenturumsätze

Der größte Teil des Umsatzes kommt aus dem Online-Marketing.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Digitales Marketing ist weiter im Aufwind. Davon geht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) laut einer Umfrage aus. 70 Prozent der Full-Service-Internetagenturen rechnen demnach für dieses Jahr mit deutlich höheren Umsätzen als im Vorjahr. Social Media trägt gut zehn Prozent bei.

Sieben von zehn Digital-Agenturen erwarten für das laufende Gesamtjahr deutlich höhere Honorarumsätze als im Vorjahr. Nur 17 Prozent vermuten, dass der Umsatz auf dem gleichen Niveau bleiben wird. Lediglich zwei Prozent rechnen mit sinkenden Umsätzen. Die Mehrheit der Agenturen erwirtschaftet ihre Honorarumsätze durch Aufträge der Handel- und Versandbranche, gefolgt von Auftraggebern aus den Medien (44 Prozent) und der Finanzbranche (40 Prozent). Viele Agenturen sehen ihr Kundengeschäft auch in den Wirtschaftsbereichen Energie (33 Prozent), Freizeit und Sport (30 Prozent) und in der Versicherungsbranche (29 Prozent).

Schaut man sich die Verteilung der Honorarumsätze auf einzelne Arbeitsfelder an, ergibt sich folgendes Bild: Der größte Teil (34 Prozent) wird im Bereich Online-Marketing erwirtschaftet, gefolgt von E-Commerce (24 Prozent) und Social Media (11 Prozent). Mit der Kreation und Planung von Online-Werbekampagnen werden rund neun Prozent der Honorarumsätze erwirtschaftet. Die Anwendungsfelder Publishing, Entertainment und Online-Games spielen nach den Umsätzen deutlich geringere Rollen im Agenturgeschäft.

Der Blick auf die Plattformen, für die gearbeitet wird, verdeutlicht, dass Dienstleistungen für das Internet den größten Anteil mit über zwei Dritteln (67 Prozent) am Honorarumsatz der Agenturen ausmachen. Darauf folgt der Mobile Sektor (14 Prozent) und das Intranet (12 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Mobile Marketing, E-Commerce, Agentur, Online-Marketing

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