Auch für das kommende Jahr prognostizieren die Experten ein Wachstum. Bild: Haufe Online Redaktion

Das durch Programmatic Advertising im ersten Halbjahr 2017 erwirtschaftete Umsatzvolumen liegt bei 352 Millionen Euro. Eine Steigerung um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen meldet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Grund für das andauernde Wachstum ist laut Fokusgruppe Programmatic Advertising im BVDW die fortlaufende Professionalisierung durch technische Neuerungen. Im Verband geht man deshalb davon aus, dass die Potenziale des Data-Driven-Advertising und Header-Bidding-Lösungen auch im zweiten Halbjahr sowie 2018 ein weiteres Wachstum beeinflussen werden.

Dennoch hatte man mit mehr gerechnet. Das Wachstum sei zwar stark ausgefallen, jedoch weniger stark als erhofft. Doch man kenne die Schwankungen beim Wachstum auch aus den USA. Insgesamt rechnet man für 2017 mit Umsätzen um 835 Millionen Euro, was einem Plus von 41 Prozent entsprechen würde.

BVDW mit neuem Programmatic Advertising Kompass

Parallel gibt der BVDW den neuen Programmatic Advertising Kompass 2017/2017 heraus. Die 35 Autoren haben Beiträge zusammengetragen, die das Thema einordnen, Praxis-Cases vorstellen und einen Blick in die nähere Zukunft werfen. Der Kompass richtet sich vor allem an Werbungtreibende, wobei erstmals auch Werbungtreibende namhafter Unternehmen selbst als Autoren zu Wort kommen.

Zudem wurden die klassischen Mediengattungen und Kanäle untersucht, die nach der klassischen Online-Display-Werbung ebenfalls mit Methoden und Werkzeugen des Programmatic Advertising adressierbar sind oder in nächster Zukunft werden. Dazu gehören Audio, Video und TV.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Marketing

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