01.12.2011 | Online-Marketing

BVDW: Potenzial von E-Payment weiter ausbaufähig

Das Potenzial von E-Payment und elektronischen Zahlungssystemen ist laut einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) in Deutschland noch ausbaufähig.

Sicherheitsbedenken seitens der Nutzer (86,2 Prozent) und fehlende Technologien (53,4 Prozent) bei den Anbietern gelten demnach trotz einer generell hohen Bedeutung von E-Commerce und E-Payment noch als Hemmschwelle für den Erfolg dieser Zahlungssysteme. Die Fachgruppe E-Commerce des Verbands hatte für die Umfrage „Aktuelle E-Payment Trends“ im November mehr als 50 Branchenexperten dazu befragt. Als wichtigster Trend wurde dabei die Zahlungsmöglichkeit In-App-Payment über Smartphones genannt.

Aufgrund der geringen Akzeptanz dieser Zahlungssysteme bei den Bundesbürgern, hinkt Deutschland bei der Marktdurchdringung international hinterher. Der BVDW geht jedoch davon aus, dass sich dies mit modernen Endgeräten und attraktiven Content-Angeboten ändern wird. Gleichzeitig müssten Händler und Anbieter neue technische Entwicklungen übernehmen und das E-Payment bei den Kunden bewerben. Denn ein weiteres Hemmnis ist derzeit auch noch die Komplexität elektronischer Zahlungsvorgänge (37,9 Prozent) sowie die zum Teil komplizierten Abläufe (41,4 Prozent).

Insgesamt genießt E-Commerce bereits bei der Mehrheit der Befragten (57,4 Prozent) eine sehr hohe Bedeutung. Bis 2013 erwarten die Umfrageteilnehmer noch einmal eine gehörige Steigerung. Mobile Commerce wird als Teildisziplin des E-Commerce bis dahin kräftig aufholen: Noch hat für zwei Drittel M-Commerce nur eine geringe bis mittlere Bedeutung, drei Viertel sind sich aber sicher, dass sich dies in den nächsten zwei Jahren ändern wird. (sas)

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