13.09.2016 | BVDW-Studie

Onlinewerbung bleibt dynamisch – und disruptiv

Keine Zeit zum Ausruhen. Im Online-Marketing geht's dynamisch weiter.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Dynamisch und disruptiv wird es mit Onlinewerbung weitergehen. So das Ergebnis des FOMA-Trendmonitors 2016. Dies gilt demnach nicht nur für die Art der Werbung, sondern auch für die Nutzer, die sich ebenfalls weiterentwickeln. Treiber bleiben Mobile und Bewegtbild.

Die mit Abstand stärksten Wachstumstreiber des digitalen Werbemarktes bleiben Mobile und Bewegtbild. Mobile-Display-Werbung ohne Video wird den Prognosen zufolge 2017 um 18,3 Prozent wachsen, Mobile-Display-Werbung (nur Video) sogar um 21,9 Prozent. Ähnliches gilt für das stationäre Umfeld: Hier werde das Wachstum bei Online-Display (nur Video) bei 13,5 Prozent liegen, ohne werde um zwei Prozent wachsen.

Die Dynamik des Marktes lasse sich gerade an den Wachstumsraten von Mobile und Bewegtbild ablesen, sagt FOMA-Sprecher René Lamsfuß von Publicis Media. Die gesamte Onlinewerbung sei durch Disruption geprägt und befinde sich in einem ständigen Wachstumsprozess. Dies liegt nicht zuletzt an den Nutzern, die sich ebenfalls stark verändern werden. So stimmen 73 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Nutzer für sie nicht relevante Werbung immer weniger akzeptieren werden. 59 Prozent sehen in der wachsenden Zahl internetfähiger Sensoren, mit denen Werbeflächen auf die Umwelt reagieren können, eine Technologie, die Werbung fundamental verändern wird.

Adblocker als Gefahr für das Internet – und Onlinewerbung

Jeder dritte Befragte sieht in Adblockern eine ernsthafte Gefahr für das Internet. Ihr Einsatz beeinträchtige die werbebasierte Refinanzierung kostenloser Inhalte und Services, sagt FOMA-Sprecher Manfred Klaus von Plan.net. In der Konsequenz gefährde dies die bisherige Angebotsvielfalt.

Ausnahmslos jeder Befragte glaubt daran, dass Datenkompetenz und Cross-Device-Tracking Treiber der Weiterentwicklung des digitalen Werbemarktes sind. Für 98 Prozent sind Programmatic Advertising, Mobile Advertising und Audience-Verification (die Überprüfung der Ergebnisse hinsichtlich der Erreichung der gewünschten Zielgruppen) ähnlich wichtig. Dies überrascht die Studienautoren natürlich nicht, schließlich biete das Internet der Dinge eine rasant wachsende Datenbasis, die vor allem jenen Erfolg ermöglicht, die in der Lage sein werden, Daten effektiv zu erheben, auszuwerten und zu verarbeiten. Erfolgskritisch sei, qualifizierte Fachkräfte zu finden – der Kampf um die besten Köpfe werde sich deshalb verschärfen. 


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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Online-Werbung, Mobile Marketing

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