Unterschiedliche Plattformen werden genutzt, meist jedoch Facebook, Twitter und Linkedin. Bild: Fotolia LLC.

Der steigende Ressourcen- und Personalbedarf ist einer aktuellen Erhebung des Bitkom zufolge die größte Herausforderung für Unternehmen beim Social-Media-Marketing. Auch fehlende Kenntnisse in manchen Bereichen bereiten Schwierigkeiten.

75 beziehungsweise 64 Prozent der Befragten nennen den steigenden Ressourcen- und Personalbedarf als größte Schwierigkeit im Bereich Social Media. Oft genannt werden auf die Frage nach Herausforderungen auch der Datenschutz (60 Prozent) sowie die Einbindung in bestehende Unternehmensprozesse (56 Prozent). Fehlende Kenntnisse im Umgang mit Big Data und Predictive Analytics (45 Prozent) erschweren außerdem das Social-Media-Marketing.

Inzwischen ist den meisten Unternehmen klar, dass es an der Kommunikation via Social Media kein Vorbeikommen mehr gibt. 73 Prozent nutzen sie deshalb. Nahezu alle der großen Firmen ab 500 Mitarbeiter setzen auf Plattformen wie Facebook oder Twitter, bei jenen mit 100 bis 499 Angestellten sind es 88 Prozent, bei kleineren mit mindestens 20 Mitarbeitern noch 68 Prozent.

Facebook, Xing und Linkedin sind die wichtigsten Social Media

Als wichtigste soziale Netzwerke nennen 99 Prozent Facebook, Xing und Linkedin. Es folgen Twitter (60 Prozent) und Videoplattformen wie Youtube oder Vimeo (41 Prozent). Nur gut ein Viertel (27 Prozent) nutzt Foto-Plattformen wie Instagram und Flickr, 24 Prozent Messaging-Dienste wie Whatsapp oder Snapchat. 31 Prozent betrieben einen eigenen Unternehmensblog.

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Diejenigen, die bisher kein Social-Media-Marketing betreiben, begründen dies mit dem personellen Aufwand (36 Prozent). Rechtliche Unsicherheiten halten 24 Prozent ab und immerhin 21 Prozent sehen darin weiterhin keinen Nutzen für ihr Unternehmen. Weitere 14 Prozent trauen sich die Nutzung sozialer Plattformen wegen fehlender Expertise nicht zu.

Gefragt wurde auch nach negativen Erfahrungen: 39 Prozent haben sich demnach schon einmal mit negativen Kommentaren auseinandersetzen müssen. Meist werden sie mit Kritik an Produkten (25 Prozent) oder der Unternehmenspolitik (neun Prozent) konfrontiert. Sieben Prozent mussten mit Beleidigungen und Diffamierungen umgehen, einem regelrechten Shitstorm waren erst drei Prozent ausgesetzt.

An der Studie haben 639 Geschäftsführer und Vorstände aus Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern teilgenommen.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Kommunikation

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