| Bitkom

Mobile Banking setzt sich durch

Online-Banking ist bereits Standard, allmählich wagen sich die Deutschen auch an Mobile Banking ran.
Bild: Michael Bamberger

Die Deutschen verlieren die Angst vor Mobile Banking. Inzwischen nutzt fast jeder Fünfte sein Smartphone zum Abfragen von Kontoständen, Überweisungen oder zum Wertpapierkauf. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie des Bitkom.

17 Prozent aller Smartphone-Besitzer und damit beinahe fünf Millionen Deutsche nehmen ihre Geräte inzwischen auch zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte in die Hand. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf geht davon aus, dass diese Entwicklung durch bedienungsfreundliche Apps und ein schnelles Internet weiter getrieben wird. Mobile Banking werde sich deshalb neben dem herkömmlichen Online-Banking etablieren.

Seinen Kontostand prüft bereits jeder Siebte (15 Prozent) mobil, acht Prozent wagen sich sogar an Überweisungen. An Handel mit Wertpapieren via Smartphone traut sich erst ein Prozent der Befragten ran. Dabei gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle: Mit 18 Prozent ist der Anteil mobiler Banker in Westdeutschland beinahe doppelt so hoch wie in Ostdeutschland (zehn Prozent).

Auch als Mobile Wallet würden immer mehr Bundesbürger ihr Handy gerne nutzen. Jeder Siebte kann sich vorstellen, Zahlungen digital zu erledigen, um komplett auf die Geldbörse verzichten zu können. Unter diesen knapp zehn Millionen Menschen finden sich überdurchschnittlich viele Männer (19 Prozent), Jüngere zwischen 14 und 29 Jahren (23 Prozent) sowie Abiturienten (18 Prozent). Bei denjenigen, die bereits ein Smartphone besitzen, würde schon jeder Fünfte sein Gerät statt einer Geldbörse nutzen (21 Prozent).

Für die Mobile-Banking-Studie waren mehr als 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt worden.

Schlagworte zum Thema:  Payment, Finanzwirtschaft, Mobile Marketing

Aktuell

Meistgelesen