12.12.2011 | Online-Marketing

Bitkom mit Tipps zur Datensicherheit in Sozialen Netzwerken

Bei der Auswahl eines Sozialen Netzwerks sind Nutzern drei Aspekte besonders wichtig: Datensicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit.

Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom hervor. Für 96 Prozent hat demnach die Sicherheit ihrer persönlichen Daten höchste Priorität, 93 Prozent nennen die Einstellungen zur Privatsphäre als wichtigstes Kriterium und 88 Prozent legen bei der Auswahl eines Sozialen Netzwerks besonderen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit. Viele Nutzer (82 Prozent) tummeln sich außerdem am liebsten dort, wo auch die engsten Freunde zu finden sind, knapp die Hälfte (43 Prozent) sucht darüber hinaus nach internationalen Kontakten.

Der Verband empfiehlt, nur solche Plattformen zu nutzen, die die strengen Datenschutzregeln des deutschen Rechts beachten: Sie müssen ihre Mitglieder darüber informieren, zu welchen Zwecken ihre Daten gespeichert werden und diese nur dann öffentlich lesbar machen, wenn zuvor eine Einwilligung eingeholt wurde. Zur Vorsicht raten die Experten auch beim Thema Offenheit: Manche würden dazu neigen, in Sozialen Netzwerken viel mehr preis zu geben, als sie dies im persönlichen Kontakt mit Unbekannten tun würden. Besser sei es jedoch, auch in der Community vorsichtig zu agieren und nur Freunden oder Bekannten den Zugriff auf private Informationen oder Fotos zu gewähren. Bei kostenlosen Netzwerken rät die Bitkom zu besonderer Vorsicht. Grund: Diese Communitys finanzieren sich durch Werbeflächen, die sie „zielgruppenspezifisch“ an Unternehmen verkaufen. Dies bedeutet, dass die werbenden Unternehmen zum Beispiel festlegen, dass ein bestimmtes Produkt nur unter männlichen Nutzern einer bestimmten Altersgruppe beworben werden soll. Wer sich in kostenlosen Netzwerken bewegt, sollte deshalb die Geschäftsbedingungen genau lesen, denn es ist möglich, die Weitergabe der eigenen Profildaten an Dritte zu unterbinden. (sas)

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